Auslandspraktikum in Italien: pädagogische Einblicke in Brescia
Drei Wochen neue Eindrücke sammeln, andere pädagogische Ansätze kennenlernen und über den eigenen Tellerrand hinausblicken:
Vier Studierende der FakS absolvierten ihr Auslandspraktikum in Brescia in Norditalien.
Während ihres Praktikums lernten die Studierenden zwei unterschiedliche Einrichtungen kennen: „Little England“ und „Proges“. Dabei erhielten sie Einblicke in den Alltag italienischer Kindertageseinrichtungen und konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur pädagogischen Arbeit in Deutschland entdecken.
Zwei Einrichtungen – unterschiedliche Einblicke
In der Einrichtung „Little England“ begleiteten die Studierenden fünfjährige Vorschulkinder. Die Kinder werden dort bilingual unterrichtet und verbringen den Tag mit Freispiel, gemeinsamen Mahlzeiten und unterschiedlichen Aktivitäten.
Bei „Proges“ lernten sie eine Einrichtung mit Kindergarten- und Krippengruppen kennen. Im pädagogischen Alltag spielen das freie Spiel, Aktivitäten drinnen und draußen sowie die individuelle Begleitung der Kinder eine wichtige Rolle. Auffällig war auch der Einsatz von Spielmaterialien aus Recyclingmaterialien und die tägliche Zeit im Garten – unabhängig von der Jahreszeit.
Mitten im pädagogischen Alltag
Die Studierenden unterstützten die Fachkräfte bei der Betreuung und Begleitung der Kinder, führten Aktivitäten mit durch, halfen bei den Mahlzeiten und begleiteten die Kinder im Tagesablauf.
So konnten sie verschiedene Arbeitsweisen, Materialien und Herangehensweisen an pädagogische Situationen kennenlernen.
Fachlich und persönlich gewachsen
Das Praktikum bot Gelegenheit, die eigenen Sprachkenntnisse in Englisch und Italienisch zu erweitern und andere pädagogische Methoden kennenzulernen.
Gleichzeitig stärkten die neuen Erfahrungen das Selbstbewusstsein, die Flexibilität und die Offenheit gegenüber einer anderen Kultur.
Auch außerhalb der Einrichtung gab es viel zu entdecken
Während ihres Aufenthalts erkundeten die Studierenden unter anderem Brescia, Verona und Mailand.
Die Ausflüge ergänzten die Praxiserfahrungen um Eindrücke von Land, Kultur und Alltag in Italien.
Die drei Wochen in Italien waren für die Studierenden eine wertvolle Erfahrung – beruflich wie persönlich.
Sie kehrten mit neuen Perspektiven, vielen Erinnerungen und Impulsen für ihre weitere Ausbildung zurück.
