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Auslandspraktikum in Barcelona: Pädagogik und Kultur erleben

Neue Kultur kennenlernen, Sprachkenntnisse verbessern und pädagogische Erfahrungen im Ausland sammeln: Beim Auslandspraktikum in Barcelona konnten unsere Studierenden fachlich und persönlich wachsen.

Während ihres Aufenthalts lernten sie zwei unterschiedliche Einrichtungen kennen: das Familienzentrum Tribu House in Barcelona und den Kindergarten La Tribu im nahegelegenen Badalona. Dabei erhielten sie Einblicke in verschiedene pädagogische Konzepte und den Alltag mit Kindern und Familien in Spanien.

Tribu House: Ein Ort für Kinder und Familien

Das Tribu House ist ein Familienzentrum im Stadtteil Sant Martí in Barcelona. Es bietet Betreuung, Spielmöglichkeiten und Begegnungsräume für Familien mit Kindern im Alter von null bis fünf Jahren. Auch werdende Eltern sowie Mütter und internationale Familien gehören zur Zielgruppe.

Das pädagogische Konzept orientiert sich an Montessori-inspirierten Ansätzen. Freies Spiel, kleine Gruppen und die individuelle Begleitung der Kinder prägen die Arbeit. Neben der Kinderbetreuung gehören auch Angebote für Eltern und Workshops zum Konzept.

La Tribu: Selbstständigkeit fördern

Im privaten Kindergarten La Tribu in Badalona werden Kinder im Alter von drei Monaten bis drei Jahren betreut. Die Einrichtung orientiert sich an der Montessori-Pädagogik und folgt dem Leitgedanken: „Hilf mir, es selbst zu tun.“

Eine vorbereitete Umgebung mit speziellen Montessori-Materialien unterstützt die Kinder dabei, selbstständig tätig zu werden. Auch die Förderung von Mehrsprachigkeit spielt eine wichtige Rolle.

Pädagogik im spanischen Alltag

Während des Praktikums konnten die Studierenden den Alltag in beiden Einrichtungen kennenlernen und aktiv mitgestalten. Sie begleiteten Kinder, unterstützten Eltern und halfen bei der Vorbereitung und Organisation des Tagesablaufs.

Besonders auffällig waren für sie der herzliche und familiäre Umgang mit den Kindern sowie die flexible Gestaltung des Tages. Im Vergleich zu ihren Erfahrungen in Deutschland erlebten sie mehr Zeit für das Freispiel und weniger fest eingeplante Aktivitäten.

Neue Erfahrungen – persönlich und fachlich

Das Auslandspraktikum bot viele Gelegenheiten, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern, im Team zusammenzuarbeiten und sich auf ungewohnte Situationen einzustellen. Die Studierenden gewannen an Selbstständigkeit, Flexibilität und Selbstbewusstsein und sammelten wertvolle berufliche Erfahrungen.

Barcelona entdecken

Neben der pädagogischen Arbeit kam auch die Kultur nicht zu kurz. Die Studierenden erkundeten Barcelona und besuchten unter anderem den Park Güell, die berühmten Häuser von Antoni Gaudí und die Sagrada Família.

Das Praktikum in Spanien war eine unvergessliche Erfahrung. Die neuen Eindrücke und Perspektiven werden die Studierenden auf ihrem weiteren beruflichen und persönlichen Weg begleiten.