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Abschlussfeiern
07/2019

Insgesamt 79 Absolventinnen und Absolventen aus zwei Ausbildungswegen kann die Fach­akademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen dieses Jahr zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratulieren.

55 ehemalige Studierende absolvierten die Ausbildung auf traditionellem Weg, über ein bis zwei Jahre Sozialpädagogisches Seminar, zwei Jahre Vollzeitausbildung und ein Jahr Berufs­praktikum. Zudem konnte dieses Jahr der erste Jahrgang des Modellversuchs OptiPrax verab­schiedet werden, in dem die Studierenden über drei Jahre jeweils zwei Tage an der Fachakademie unterrichtet werden und drei Tage in unterschied­lichen Praxiseinrichtungen eingesetzt sind.

Die Jahrgangsbesten 2018/19

Die Absolvent/innen der klassischen Erzieherausbildung

Die Absolvent/innen des Modellversuchs OptiPrax

Abschlussfeiern 2019

Erfolgreiche Ausbildung zum/r Erzieher/in auf unterschiedlichen Wegen

Verena Dercho

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Insgesamt 79 Absolventinnen und Absolventen aus zwei Ausbildungswegen kann die Fach­akademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen dieses Jahr zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratulieren. 55 ehemalige Studierende absolvierten die Ausbildung auf traditionellem Weg, über ein bis zwei Jahre Sozialpädagogisches Seminar, zwei Jahre Vollzeitausbildung und ein Jahr Berufspraktikum. Zudem konnte dieses Jahr der erste Jahrgang des Modellversuchs OptiPrax verabschiedet werden, in dem die Studierenden über drei Jahre jeweils zwei Tage an der Fach­akademie unterrichtet werden und drei Tage in unterschiedlichen Praxiseinrichtungen eingesetzt sind. Sie erhalten eine monatliche Vergütung, verfügen über Urlausanspruch und binden sich vertraglich an einen Träger (z.B die Stadt Augsburg).

Dieses Ereignis wurde zunächst in einem stimmungsvollen ökumenischen Abschluss­gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Brünn­lein in Wemding gefeiert. Dabei blickten die Studierenden zurück auf ihre Ausbildungszeit und betonten, dass die zunächst unüberwindbar scheinenden Hürden wie verschiedene Prüfungen oder lange Schultage aus heutiger Perspektive zu Schwellen geworden sind, die den Weg in einen neuen Lebensabschnitt markieren. Dieser Schritt in ein neues Kapitel kann auch deswegen zuversichtlich gewagt werden, weil die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem

bisherigen Weg viel Unterstützung erfahren haben, von ihren Familien und Freunden, von den Kindern und Jugendlichen in der Praxis und auch von den Lehrkräften und der Schulleitung der Fachakademie.

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurden die Erzieherinnen und Erzieher mit Segenswünschen in ihren neuen Lebensabschnitt geschickt. Musikalisch gestaltet wurde der kirchliche Teil der Feier vom Chor der Fachakademie unter der Leitung von Musiklehrer Patrick Egge.

In der anschließenden weltlichen Feier in der Wallfahrtsgaststätte, die mit einem Sektempfang eingeleitet wurde, moderierten Nina Enderes und Julia Spielberger, zwei Studierende der ersten Klassen, mit viel Geschick die Programmfolge.

Die FakS-Band unter Leitung des Stellvertretenden Schulleiters Herrn Stehmann begleitete die abendliche Veranstaltung mit schwungvollen Liedern. In ihrer Rede stellte die Schulleiterin Frau Dr. Christeiner die vielfältige Ausbildungs­strukturen an der FakS dar und verglich insbesondere die beiden Ausbildungswege „Klassische Erzieher/innen-Ausbildung“ und „OptiPrax“ (= Erzieher/innen-Ausbildung mit optimierten Praxisphasen). OptiPrax wurde 2016/17 erstmals in Schwaben von der FakS Nördlingen angeboten und alle 24 Personen haben diese neue Ausbildungsform für Abiturient/innen erfolgreich und mit sichtlichem Stolz 2019 beendet. Sie betonte den hohen Bedarf an pädagogischen Fachkräften, auf den man mit innovativen Ideen und mutigen Kooperations­partnern reagieren müsse.

Herr Markus Landenberger-Schneider vertrat als zweiter Bürgermeister die Stadt Nördlingen und konnte gleichzeitig den Abschluss seiner Tochter im Modellversuch OptiPrax feiern. Als weitere Ehrengäste konnten Frau Eva Hermanns von der Stadt Augsburg und Herr Robert Bläß vom Kita-Zentrum St. Simpert in Augsburg begrüßt werden.

Beide sprachen über die großen Chancen des Modellversuchs und die bisherigen positiven Erfahrungen, die es ermöglichen, weitere OptiPrax-Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Alle Anwesenden stärkten sich zwischen­zeitlich mit kulinarischen Köstlichkeiten am Bufett.
Als Vertreterin der Berufspraktikanten erinnerte Maria-Magdalena Dietrich an gemeinsame Höhen und Tiefen der Ausbildungszeit, unterstützt von einem Background-Chor, der die Rede mit passenden Liedern auflockerte. Dabei reichte die Bandbreite von der Erkenntnis „Dieser Weg wird kein leichter sein“ zu Beginn der Ausbildung bis zum „Skandal um Tassen“.

Anna Landenberger-Schneider und Laura Bartl, die beiden Klassensprecherinnen aus der OptiPrax-Abschlussklasse, ließen ihre dreijährige Ausbildungszeit Revue passieren und zeigten mit entsprechenden Zitaten aus Kinderbuch­klassikern, worauf es wirklich ankommt im Leben. Sie endeten mit dem Aufruf von Astrid Lindgren in Pippi Langstrumpf „Sei mutig, wild und wunderbar“ und richteten damit, nach der Rückschau auf die Ausbildungsjahre, den Blick wieder nach vorn auf den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt.

Der abschließende Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Besten. Johanna Rudischer, Saskia Hönig und Julia Steinmeyer haben die traditionelle Ausbildung mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Aus dem ersten OptiPrax-Jahrgang haben Luisa Hauber, Giulia Kaiser und Emelie Wolff „sehr gute“ Leistungen erbracht.
Die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen haben ihre Ausbildung auf unterschiedlichen Wegen abgeschlossen, sie sind aber einig in der Begeisterung für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und können mit dieser Grundlage nun jede/r einen eigenen Weg finden. Dafür wünschten ihnen Gäste und Lehrkräfte alles Gute.