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29/11
2022

LiNo goes FAKS

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Am Mittwoch, den 23.11.2022, besuchte die Ki11, die diesjährige Kinderpflegerinnen- und Kinderpfleger-Abschlussklasse der Liselotte-Nold-Schule, die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen. Der langjährige und geschätzte Kooperationspartner bietet mit diesen Besuchen seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit des Kennenlernens einer sich anschließenden weiteren Ausbildung: von der Kinderpflege zur Erzieherin oder zum Erzieher.

Nach einem Vortrag über die Ausbildungsmodalitäten an der Fachakademie von Timo Meister, Schulleiter der Ausbildungsstätte, einem methodisch-praktisch orientierten Impulsreferat über Erlebnispädagogik von Helmut Freudhöfer, der das Fach unterrichtet, und einem Fachgespräch unter Auszubildenden, bei dem die zweite Schülersprecherin Sandra Deubler über ihre FakS-Erfahrungen, vor allem innerhalb der Praktikumszeiten, erzählte, durften sich die 15 Schüler und Schülerinnen im Kunstsaal unter Anleitung von Herbert Wurm kreativ ausleben. So entstanden unter anderem kreative Fadenbilder, unvorhersehbare runde Meisterwerke in der Farbschleuder oder – in einem gemeinschaftlichen Schaffensprozess – eine Luftballonmalerei, die Timo Meister am Tag der offenen Tür in der Liselotte-Nold-Schule am 26.11.2022 – nach Trocknung – übergeben wird. Die Schülerinnen und Schüler der Liselotte-Nold-Schule freuten sich während dieses Treffens über Butterbrezeln und Getränke.

Nach den vielfältigen informativen und praktischen Impulsen wunderte es nicht, dass viele interessierte Nachfragen kamen und sich auch einige Interessierte fanden. Diese können nach ihrem Abschluss an der Liselotte-Nold-Schule die Ausbildung an der Fachakademie Maria Stern fortsetzen und so einen kleinen Beitrag leisten, dem stetig steigenden Fachkräftemangel zu begegnen.

Judith Hornung, Lehrkraft für Politik und Gesellschaft in der Ki11, bedankte sich nach dem Treffen bei Timo Meister und ist sich sicher, dass „ein paar Schülerinnen und Schüler, die bis heute noch unentschlossen waren, durch die vielfältige Präsentation überzeugt werden konnten.“ Timo Meister freute sich sehr über diese Rückmeldung und meinte dazu: „Jede und jeder junge, sozial veranlagte Mensch, den wir ausbilden können und in das Feld der Kindertagesbetreuung bringen, ist ein Gewinn für die Gesellschaft!“

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20/11
2022

600 Jahre St. Salvator

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Am Sonntag, dem 20.11.2022, fand als krönender Abschluss des 600-jährigen Jubiläums der Pfarrkirche St. Salvator ein Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Bertram Meier statt. Schon in der Predigt wurden die Symbole Kirchentür, Kreuz, Kelch und Hostie besprochen. Beim anschließenden Festakt im Pfarrsaal St. Salvator wurde dann ein Wandteppich enthüllt, auf welchem in einer Patchwork-Technik die unterschiedlichen Symbole von unterschiedlichen Gruppen und Menschen im Wirkungskreis der Pfarrgemeinde kreativ gestaltet und zu einem Gemeinschaftswerk zusammengebracht wurden. Auch die Fachakademie Maria Stern hat unter der Anleitung der Werklehrerin Melissa Fleischmann-MacDonald einige Teppichfliesen gestaltet und somit zum Gelingen beigetragen.

Schulleiter Timo Meister, der dem Pontifikalgottesdienst und der anschließenden festlichen Zusammenkunft beiwohnte, freute sich sehr über die zahlreichen Dankesworte von Frau Ritter und Herrn Bühlmeier, die immer wieder betonten, mit wieviel Engagement und mit welchen Aktionen die Fachakademie das 600. Jubiläumsjahr von St. Salvator bereicherte. Das Theaterstück „Martin der Schuster“, das vom Kurs Theaterpädagogik unter der Leitung von Katharina Rissling im Kindergottesdienst aufgeführt wurde, und das Franziskus-Musical „Der Sonnengesang“ von Tom Lier, das unter der Federführung der Kreativteamleitung Birgit Steger realisiert wurde, waren zwei weitere Höhepunkte der Kooperation zwischen St. Salvator und der Fachakademie Maria Stern.

„Wir waren gern Teil dieses besonderen Jubiläumsjahres von St. Salvator!“, meinte Timo Meister zu all den Aktionen.

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18/11
2022

Neuwahl Freundeskreis

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Am 18.11.2022 wurde der Vorstand des Freundeskreises neu gewählt. Es gab einige Veränderungen bei den Posten des Freundeskreises. Wir danken Frau Sonja Mittring für ihren jahrelangen Einsatz im Namen des Freundeskreises und wünschen ihrer Nachfolgerin Frau Nadine Adam allzeit ein glückliches Händchen bei Entscheidungen und viel Erfolg bei der Führung des Vereins.

Sonja Mittring, die aufgrund ihrer Lehrtätigkeit an der Fachakademie den Vorsitz aufgeben musste, wird zeitnah einen Bericht über ihre Arbeit als Gründungsvorsitzende veröffentlichen.

Das obere Bild zeigt die gesamte Vorstandschaft: Obere Reihe von links nach rechts: Nadine Adam (1. Vorsitzende), Anna Linsenbühler (Beisitz), Svenja Strasser (Protokollführerin), Dania Lemmermeyer (Kassiererin) und Lukas Rikanovic (2. Vorsitzender). Untere Reihe von links nach rechts: Sonja Mittring (Beisitz), Mihaela Lucaciu (Beisitz), Anna Weinmeister (Beisitz).

Das untere Foto zeigt den Schulleiter Timo Meister mit Nadine Adam, der ersten Vorsitzenden, und Lucas Rikanovic, dem zweiten Vorsitzenden des Freundeskreises, sowie Franziskus von Assisi – kein gewähltes Vorstandmitglied, wohl wahr, deshalb aber nicht minder wichtig.

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22/10
2022

Berufswegekompass

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Die Fachakademie war auf dem Harburger Berufswegekompass am 22. Oktober vertreten. Zahlreiche junge Schülerinnen und Schüler, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, besuchten unseren Stand, an dem mehrere Lehrkräfte über die Ausbildungsmöglichkeiten an unseren Schulen informierten. Der Berufswegekompass wird von den Wirtschafts-Junioren veranstaltet und die Fachakademie nimmt seit Langem regelmäßig daran teil.

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23/09
2022

Besuch von ver.di

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Die Jugendsekretärin der Verdi-Jugend Augsburg, Nora Carstensen, besuchte am 23. und am 26. September 2022 die Fachakademie und klärte über Gewerkschaftsarbeit auf. Gemeinsam mit den Studierenden der Klassen FakS1, FakS2, SEJ, Optiprax1 und OptiPrax3 erarbeiteten sie die Themen „Was ist eine Gewerkschaft?“ und „Warum gibt es Gewerkschaften?“. Die Studierenden konnten auch ihre Meinung und ihre Vorschläge für die kommende Tarifverhandlung einbringen. Sich gemeinsam diesen Themen zu widmen, heißt auch, sich mit den Arbeitsbedingungen des Berufs zu beschäftigen, diese kritisch zu hinterfragen, für eigene Bedürfnisse in der Arbeitswelt einzustehen und diese kollektiv durchzusetzen. Frau Carstensen wurde bei ihrem Besuch von Joshua Wölfel, Studierender in OptiPrax3, begleitet, der selbst bei Verdi aktiv ist.

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21/09
2022

Anfangsgottesdienst

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Die Fachakademie und Fachschule Maria Stern sind mit einem Schulanfangsgottesdienst zum Thema „Netze knüpfen“ in das neue Schuljahr gestartet. Den ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator am 21. September zelebrierten Pfarrer Martin Rehner und Kaplan Jürgen Massinger mit den Studierenden und Lehrkräften. Kaplan Massinger sprach in seiner Predigt über die Bedeutung von sozialen Netzen wie es auch die Familie und die Schulklassen sind und wo einer für den anderen da ist. Pfarrer Rehner gab der Schulgemeinschaft den Auftrag, im neuen Schuljahr neue Netze zu knüpfen, Gottes Menschenliebe anderen nahezubringen und damit „Menschenfischer“ zu sein. Dabei machte er deutlich, dass auch Distanz nötig sein kann, wenn Menschen einander zu nahe kommen. Die Studierenden und Lehrkräfte durften anschließend in der Kirche ein echtes Netz aus kurzen Schnüren mit ihren Nachbarn und über die Kirchenbänke hinweg knüpfen. Das Netz aus Schnüren brachten die Studierenden dann als Symbol für die Schulgemeinschaft nach vorne zum Altar. Pfarrer Rehner, der zum Ende des vergangenen Schuljahres aus dem Kollegium ausgeschieden ist, da er wegzieht, sagte: „Wir bleiben verbunden“. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor der Fachakademie unter Leitung von Birgit Steger gestaltet.

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11/09
2022

Stadtmauerfest

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Die Spielstraße der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern am Nördlinger Stadtmauerfest (9. bis 11. September) hat Tradition und wurde auch in diesem Jahr von zahlreichen kleinen und großen Besuchern aufgesucht.

Studierende und Lehrkräfte der Fachakademie haben mit einer großen Auswahl verschiedener Spiele für Abwechslung und Spaß gesorgt. „Dabei wurden vor allem Spiele angeboten, die in die historische Umgebung des Stadtmauerfestes passen“, sagte Sonja Mittring, Lehrkraft und Stadtamauerfestkoordinatorin. Die Kinder konnten im Sandkasten nach Schätzen suchen, eine Kuh melken, Riesenseifenblasen pusten, bei Kreiselspielen Punkte sammeln oder sich im Lanzenstechen ausprobieren. Auch die Bastelstation, an der in diesem Jahr Schmuckbänder gestaltet werden konnten, und das Kasperletheater waren Highlights, die begeistert angenommen wurden.

„Für alle Altersgruppen war etwas dabei, sodass die Spielstraße ein beliebter Treffpunkt für Familien war“, freute sich Timo Meister, Leiter der Fachakademie. Während die Kinder sich ins Spielen und Basteln vertiefen konnten, haben viele Eltern die Ruhepause im Trubel des Stadtmauerfestes zur Erholung genutzt oder ließen sich auch immer wieder zum Mitspielen animieren.

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08/08
2022

Nachruf Sr. Marietta Albert

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Sr. Marietta Albert verstarb am 8. August 2022. Sie war Lehrerin an unserer Fachakademie, wo sie die Studierenden auch auf die Erteilung der Missio Canonica, die kirchliche Lehrerlaubnis, vorbereitete. Die Oberin des Klosters Maria Stern, Sr. Sigrid Ritzer, verlas bei der Trauerfeier auch einen Abschiedsbrief einer Schülerin von Sr. Marietta. Darin heißt es: „Sie haben uns die Liebe und Leidenschaft für unseren Beruf zur Erzieherin vermittelt. Mit Ihrer ruhigen, sehr menschlichen, liebevollen Art haben Sie uns ‚unterrichtet‘, nicht nur im Fach Sozialpädagogik, sondern auch im Fach ‚Leben‘. Sie interessierten sich für uns, nie aufdringlich, weit über Ihr ‚Soll‘ hinaus.“

Die Schule wird Sr. Marietta ein ehrendes Andenken bewahren.

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25/07
2022

Dr. Christeiner in den Ruhestand verabschiedet

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20 Jahre lang hat Dr. Sigrid Christeiner als Schulleiterin die Geschicke der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern gelenkt und seit 2020 auch diejenigen der neu gegründeten Fachschule für Grundschulkindbetreuung. Am Montag, den 25. Juli, ist nun die zweifache Schulleiterin feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden, ihre Nachfolge tritt Timo Meister an, stellvertretende Schulleitung wird Annett Busam-Loeprecht.

Die Verabschiedungsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator, der unter dem Motto „Spuren hinterlassen – neue Wege gehen“ stand. Diesen zelebrierten Weihbischof Florian Wörner, Stadtpfarrer Benjamin Beck und die Lesung übernahm Dekan Gerhard Wolfermann. Gleichzeitig wurde der erste Jahrgang der zweijährigen Ausbildung zur Pädagogischen Fachkraft für Grundschulkindbetreuung mitverabschiedet. Weihbischof Wörner bezog das Motto auf Dr. Christeiner, der es mit ihrem großen Engagement gelungen sei, die Fachakademie weiterzuentwickeln und über die Region hinaus bekannt zu machen, wodurch sie beachtliche Spuren hinterlassen habe. Weihbischof Wörner predigte grundsätzlich über Einsatzbereitschaft, den Dienst am Nächsten und das Ablegen von Glaubenszeugnissen. Studierende wirkten musikalisch und bei den Fürbitten am Gottesdienst mit.

Anschließend waren die Schulfamilie und alle Festgäste zum Mittagessen eingeladen, das im Innenhof und in der Aula des Bildungszentrums stattfand. Es gab ein reichhaltiges Buffet an italienischen Antipasti, Salaten und verschiedene warme Speisen.

Um 12.30 Uhr ging es in der Turnhalle weiter, wo zunächst die Pädagogischen Fachkräfte für Grundschulkindbetreuung ihre Zeugnisse erhielten und feierlich entlassen wurden (siehe eigener Bericht). Timo Meister übernahm anschließend als neuer Schulleiter das Wort und führte geschickt durch das Programm zur Verabschiedung von Dr. Christeiner. Timo Meister machte Dr. Christeiner Mut, indem er Udo Jürgens zitierte mit dem Lied „Heute beginnt der Rest deines Lebens“. Zugleich bedankte er sich für die gute Einarbeitung, in deren Rahmen Dr. Christeiner ihn auch zu den verschiedenen berufspolitischen Gremientreffen mitgenommen hatte. Sein Feuer für das neue Amt sei dadurch vollends entzündet worden, sagte Timo Meister.

Oberbürgermeister David Wittner sprach anerkennende Worte zur Entwicklung der FAKS unter der Leitung von Dr. Christeiner: Die Teilnahme am EU-Programm Erasmus+, das jährlich veranstaltete und sich großer Beliebtheit erfreuende Musical und das Pilotprojekt Optiprax bedeuteten laut David Wittner eine Aufwertung der FAKS.

Mit Erasmus+ absolvierten bisher insgesamt 516 Studierende der FAKS ein drei- oder vierwöchiges Praktikum in Kita, Hort oder Grundschule in den fünf Zielländern Irland, Spanien, Österreich, Frankreich und England. Die Studierenden konnte so wertvolle berufliche, kulturelle und persönliche Erfahrungen dazugewinnen.

Des Weiteren war Sr. Gisela Hörmann aus München angereist, sie ist Vorstandmitglied der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Fachakademien in Bayern und Schulleiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in München. Sr. Gisela Hörmann blickte zurück auf die langjährige Freundschaft, die sie mit Dr. Christeiner verbindet und legte ihr für den neuen Lebensabschnitt die „10 Gebote der Gelassenheit“ ans Herz, um jeden Tag ganz im Hier und Heute zu leben.

Als Vertreter der Regierung von Schwaben, welche die Schulaufsicht ausübt, sprach Jens Schmitt, Sachgebietsleiter Berufliche Schulen für Gesundheit, Sozialwesen, Hauswirtschaft und Agrarwirtschaft. Schmitt freute sich, dass der Schulversuch OptiPrax erfolgreich war und vor Kurzem in die Regelausbildung übernommen wurde. In Anbetracht des akuten Fachkräftemangels im pädagogischen Bereich – bayernweit sind rund 20000 Erzieherinnen-Stellen unbesetzt – lobte er den unermüdlichen Einsatz von Dr. Christeiner bei der Ausbildung von Fachkräften und sagte Dank, auch im Namen des Kultusminsteriums und der Regierung von Schwaben.

Der Direktor des Schulwerks, Peter Kosak, verglich in seiner humorvollen Abschiedsrede Dr. Christeiner mit einem Kometen, der im pädagogischen Bereich des Rieses vor 20 Jahren eingeschlagen sei und damit die FAKS nach vorne katapultiert habe. [/col] Er schätzte, dass Dr. Christeiner meinungsstark, kritisch, kämpferisch und diszipliniert gewesen sei und sich zu 100 Prozent für die Schule eingesetzt habe. Angesichts der Zukunftspläne von Dr. Christeiner wünschte Peter Kosak ihr alles Gute auf der „neuen Flugbahn“ im neuen Lebensabschnitt.

Da im Rahmen der OptiPrax-Klassen eine enge Kooperation mit der Stadt Augsburg besteht, sprach auch die Leiterin des Amts für Kindertagesbetreuung der Stadt Augsburg, Eva Hermanns. Sie dankte Dr. Christeiner für die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Erzieher-Ausbildung. Zahlreiche OptiPrax-Studierende der FAKS kommen aus Augsburg und absolvieren dort den praktischen Teil ihrer Ausbildung in Einrichtungen der Stadt Augsburg, wo sie drei Tage in der Woche arbeiten. Zum Unterricht fahren sie an zwei Tagen pro Woche an die FAKS nach Nördlingen.

Auch mit dem in Augsburg ansässigen Katholischen Kita-Zentrum St. Simpert besteht eine langjährige Kooperation. Dessen Personalvorstand Robert Bläß dankte ebenso für die Zusammenarbeit.

Für die Mitarbeitervertretung (MAV) sprach die Vorsitzende Verena Dercho die Abschiedsworte. Sie hob hervor, dass es Dr. Christeiner ein Anliegen war, den Erzieherberuf gesellschaftlich aufzuwerten und dass die Schulleiterin mutig neue Wege gegangen sei. Auch Dr. Christeiners persönlicher Einsatz für Flüchtlinge und Flüchtlingskinder erfuhr Anerkennung. Für den Freundeskreis der Fachakademie sprachen Michaela Lucaciu und Sonja Mittring Worte des Danks.

Die Schwestern des Klosters Maria Stern, die bis Juli 2001 die Fachakademie geleitet hatten und die noch immer das Geschehen an der Schule mit Interesse verfolgen, nahmen auch an der Feier teil. Oberin Sr. Sigrid Ritzer und Sr. Augustine Lengler drückten mit einem sehr kreativen sprachspielerischen Beitrag ihren Dank gegenüber der Schulleiterin aus.

Am Ende zog Dr. Christeiner noch selbst ein persönliches Resümee, in dem sie noch einmal verdeutlichte, was im Zentrum ihres 20-jährigen Schaffens gestanden habe: mit der Entwicklung der Schule am Pulsschlag der Zeit zu sein und Erzieherinnen und Erzieher für die Zukunft auszubilden. Als Schulleiterin sei sie jedoch nur der Motor der Entwicklung gewesen, ohne die Bereitschaft des Kollegiums, die neuen Wege mitzugehen, wäre es nicht gegangen. Besonders dankte Dr. Christeiner ihrer Sekretärin Christa Meyr für ihre Loyalität und auch als kluge Ratgeberin. Zuletzt überreichte die scheidende Schulleiterin ihrem Nachfolger Timo Meister und dessen Stellvertreterin Annett Busam-Loeprecht jeweils einen großen symbolischen Schlüssel. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickte Dr. Christeiner so dankbar zurück und neugierig nach vorne.

Die Studierenden der Fachakademie lockerten die zahlreichen Grußworte der Ehrengäste auf mit beeindruckenden und abwechslungsreichen musikalisch-gesanglichen, tänzerischen und schauspielerischen Beiträgen. So sangen zunächst Theresa Gerstner und Lukas Kokott den Song „A million dreams“. Die Studierenden der FakS1 führten den flamboyanten Feuertanz aus dem Musical „Sonnengesang“ auf und ebenfalls aus dem Musical trat noch einmal die sympathische Hortgruppe mit ihrer Erzieherin Franzi auf, die dem Publikum auf kindgemäße Weise vermittelte, was ein Modellversuch ist, von denen Dr. Christeiner mehrere zur Weiterentwicklung der Schule gestartet hatte. Lukas Kokott trug ebenfalls seine gefühlvolle Eigenkomposition „Reise ins Unbekannte“ vor und Studierende aus OptiPrax1 boten das moderne Lied „Tea for two“ dar. Sidney Wester und Jessica Eberhard sangen „You are the reason“, ein bewegendes Duett. Jede Klasse überreichte Dr. Christeiner während der Feier auch ein Abschiedspräsent für den Ruhestand, unter anderem ein Zitronenbäumchen, ein Besitzzertifikat zu einem Kakaobaum in Afrika und feine Tees.

Weitere Bilder: instagram.com/faksnoe/

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Pädagogische Fachkraft für Grundschul-kindbetreuung

An der Fachschule für Grundschulkind-betreuung Maria Stern sind am 25. Juli 14 Pädagogische Fachkräfte für Grundschul-kindbetreuung feierlich verabschiedet worden. Die Abschiedsfeier für die Absolventinnen und Absolventen aus der zwei Jahre dauernden Ausbildung fand im festlichen Rahmen statt.

Die Feier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator, der zugleich der Verabschiedungsgottesdienst von Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner war. Weihbischof Florian Wörner und Stadtpfarrer Benjamin Beck zelebrierten diesen und Dekan Gerhard Wolfermann übernahm die Lesung. Musisch gestalteten diesen die Lehrkräfte und Studierende der Fachakademie. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Spuren hinterlassen – neue Wege gehen“. Neue Wege müssen die Fachkräfte nun in der Arbeitswelt nach Abschluss ihrer Ausbildung gehen. Neue Wege beschritt auch die Schulleitung, die die Fachschule für Grundschulkindbetreuung unter dem Dach der Fachakademie 2020 neu gegründet hat. Die zweijährige Ausbildung besteht aus einem vier Tage pro Woche umfassenden theorie- und praxisorientierten Vollzeit-Schuljahr an der Fachschule und einem vertiefenden Praxistag montags. Das im zweiten Jahr folgende Berufspraktikum kann in einem Hort, einem Haus für Kinder, einer offenen oder gebundenen Ganztagsschule sowie der Mittagsbetreuung absolviert werden. Die Entlassfeier fand anschließend in der Turnhalle des Bildungszentrums Maria Stern statt. Als Moderatoren führten Jule Scheuermann und Amelie Bauch charmant und kompetent durch das Programm.

Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner wies auf den großen Fachkräftemangel hin. 2026 tritt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Grundschulkinder in Kraft, doch viele Fachkräfte hierfür fehlen noch. Die Absolventinnen und Absolventen blicken zuversichtlich auf den Arbeitsmarkt. Es folgte ein mediales Projekt mit Fotos, Videosequenzen und digitalen Hinweisen, die den engen Zusammenhalt und das hohe Engagement der Klasse verdeutlichte. Die Fachkräfte dankten dem Träger, der Schulleitung und dem Kollegium für die Ausbildungsmöglichkeit.

Die unterrichtenden Lehrkräfte hingegen zeigten sich begeistert von der Lernfreude und Freundlichkeit der lebens- und bildungserfahrenden Frauen und Männern.

Für die meisten Fachschülerinnen und Fachschüler stellt die Ausbildung eine wichtige weitere Chance im Berufsleben dar. Sie verfügen entweder über mittlere Reife und einen Erstberuf oder Abitur und Studium. Die Motive für eine berufliche Neuorientierung sind vielfältig.  Mehrere haben einen Migrationshintergrund und ihr Berufsabschluss wird nicht anerkannt, wie z.B. Diplom-Mathematiker, Chemikerin oder Grundschullehrkraft. Es fanden sich zudem eine Türkischlehrerin, eine Modeberaterin, eine Kinderpflegerin, eine Tourismuskauffrau, eine Geschäftsführerin, eine Abteilungsleiterin im Museum, ein Visual Merchandiser, eine Hauswirtschafterin, eine Außenhandelskauffrau, ein Bankkaufmann oder eine islamische Religionspädagogin. Auch die frühere Torwartin der irakischen Frauenfußball-Nationalmannschaft befand sich in der Klasse (die Rieser Nachrichten berichteten). Voraussetzung für die erfolgreiche Absolvierung der Ausbildung ist das Deutsch-Sprachniveau B2.

Alle Fachkräfte erhielten ihr Zeugnis und ein kleines Geschenk. Als Jahrgangsbeste wurde Claudia Brach (1,2) besonders geehrt. Dr. Christeiner wünschte den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Studierende der Fachakademie und Lehrkräfte gestalteten die Feier festlich mit und führten beeindruckende tänzerische, musikalische und gesangliche Beiträge auf. Mehrere Absolventinnen und Absolventen planen bereits den nächsten Schritt: Sie wollen sich im nächsten Schritt der modifizierten Externenprüfung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher stellen. Auch hier werden die Pädagogischen Fachkräfte und die Fachschule neue weiterführende Wege gehen. Interessenten an der Ausbildung können sich gerne an der Fachschule beraten lassen.

ErzieherInnen verabschiedet

An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern sind 82 staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher feierlich verabschiedet worden. Die Abschiedsfeier für die 41 Absolventinnen und Absolventen aus der klassischen 3-jährigen Ausbildung, mit zweijähriger beruflicher Vorbildung wie der Kinderpflegeausbildung, sowie für 41 aus den drei Jahre umfassenden OptiPrax-Klassen fanden im festlichen Rahmen statt und wurden beeindruckend gestaltet.

Die Feier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator, an dem Lehrkräfte und Absolventinnen und Absolventen mitwirkten. Der Gottesdienst, den Pfarrer Martin Rehner und Kaplan Jürgen Massinger zelebrierten, stand unter dem Thema Übergänge. In der Predigt ging es um den Glauben als Anker, der Halt gewährt, aber auch Freiheit bedeutet. Die Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer durften ein Papierboot falten und auf das Segel notieren, was ihnen Kraft im Leben gibt, auf den Rumpf schrieben sie hingegen das, was ihnen Stabilität verleiht. Das Musik-Ensemble und der Chor der Fachakademie gestalteten den Gottesdienst feierlich.

Die anschließende Verabschiedungsfeier fand in der Turnhalle des Bildungszentrums Maria Stern statt. Als Moderatoren führten Julia Eberts und Marcel Brückel charmant durch das Programm. Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner ging bei der Verabschiedung auf die Rolle der Sehnsüchte im Leben ein und fragte: Wonach sehnen sich Menschen, wonach sehnen Sie sich? Sie führte aus, dass Sehnsüchte wichtige Motoren im Leben sind. Sie beflügeln, geben Kraft und sorgen für Entwicklungssprünge.  Dr. Christeiner wünschte den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg und Raum für Sehnsüchte. Sie versicherte, dass ihre qualitativ anspruchsvolle Erzieherausbildung sie hierbei durch viele Lebensabschnitte tragen wird. Zudem können die Erzieherinnen und Erzieher mit Zuversicht auf den Arbeitsmarkt blicken, allein in Bayern sind derzeit rund 20.000 Stellen unbesetzt.

Die Erzieherinnen und Erzieher präsentierten einen Video-Rückblick auf ihre Ausbildungszeit an der Fachakademie. Die Studierenden der ersten Klassen boten eine Tanzeinlage zum Thema „Feuer“ dar, ein Element, das der Heilige Franziskus in seinem Sonnengesang hervorhob. Lukas Kokott und Marcel Brückel traten mit Gesang beziehungsweise einem Rap-Song auf.

Die Praxislehrkräfte gaben anhand einer Bildergeschichte zum Thema Individualität den Absolventinnen und Absolventen ihre guten Wünsche mit auf den Weg. Lisa Leister und Denise Pompe hielten die Abschlussreden der Absolventinnen und Absolventen, sie blickten darin mit Stolz auf das Erreichte und bedankten sich bei den Lehrkräften und der Schulleitung. Auch die Corona-Erschwernisse im zurückliegenden Schulalltag wurden angesprochen.

Als Jahrgangsbeste der klassischen Erzieherausbildung wurden geehrt: Leonie Wiendl (beste Abschlussprüfung als Erzieherin mit 1,18), Julia Kröhn (1,43) und Lisa Rimschneider (1,5). Die beste fachgebundene Fachhochschulreife, mit einer Ergänzungsprüfung in Englisch, erreichten Meena Mizani (1,16) und Nathalie Wieland (1,5).

In den OptiPrax-Klassen gab es acht Jahrgangsbeste mit der Note sehr gut:  Nathalie Häßler (1,19), Michelle Kowartz (1,19), Anna Mießl (1,20), Verena Dieckman (1,31), Britta Nottensteiner (1,40), Birigt Mittelstaedt (1,44), Jasmin Hellmann (1,45) und Denise Pompe (1,46). Ihre Abschlusszeugnisse erhalten die 82 staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher mit dem Zusatz „Bachelor Professional in Sozialwesen“ per Post nach Beendigung ihrer Praxisverpflichtung.

Die AbsolventInnen der klassischen Erzieherausbildung

Die Absolventinnen der beiden OptiPrax-Klassen

Kinderpfleger-innen verabschiedet

An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern sind am 18. Juli 2022 44 staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger feierlich entlassen worden. Die Absolventinnen aus zwei Klassen schlossen ihre zweijährige Ausbildung mit großem Erfolg ab. Sie waren in der Woche jeweils vier Tage in der Praxis und zu einem Seminartag an der Fachakademie. Praktische Kompetenzen erwarben die Absolventinnen in Kinderkrippen, Kindergärten und Einrichtungen für Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.  Viele von ihnen begeben sich in die weiterführende dreijährige Erzieherausbildung, einige zeigen ihr Wissen und Können als Kinderpflegerinnen in der Praxis und wenige entscheiden sich für einen anderen beruflichen Weg, wie zum Beispiel ein Studium.

Den ökumenischen Abschlussgottesdienst, der unter dem Motto „Ich schenk dir einen Regenbogen“ stand, zelebrierten Pfarrer Martin Rehner und Kaplan Jürgen Massinger. Die Absolventinnen und Absolventen gestalteten unter der Anleitung von Frau Scheiner den Gottesdienst inhaltlich in beindruckender Weise mit. Sie präsentierten ein szenisches Spiel, in dem die Farben des Regenbogens lernen, dass sie alle mit ihrer jeweiligen Farbe wichtig sind und dass nur im Miteinander ein Regenbogen zustande kommt. Pfarrer Rehner ging in seiner Predigt über Noah und den Regenbogen darauf ein, wie Gott uns in allen Veränderungen begleitet. Die Studierenden übernahmen die Fürbitten. Das Studierenden-Ensemble der Fachakademie unter Leitung von Musiklehrerin Birgit Steger umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

Der weltliche Teil der Abschlussfeier fand im Pfarrsaal St. Salvator statt. Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner gratulierte den Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Auch diejenigen, die nun ins Berufsleben starten, können später an die Fachakademie zurückkehren und die weiterführende Erzieher-Ausbildung absolvieren. Eine andere Möglichkeit ist die Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft für Grundschulkindbetreuung, die an der Fachschule Maria Stern angeboten wird.

Es folgten wertschätzende Reden der Ausbildungs-Koordinatorin Brigitte Klopfer und der Lehrkräfte Annett Busam-Loeprecht und Werner Stehmann. Die Rede der Absolventinnen und Absolventen hielten Hannah Dürrwanger (SPS2A) und Katharina Nitzschke (SPS2B). Sie blickten dabei mit Stolz auf den erreichten Abschluss. Schulleitung und Lehrkräfte überreichten den Absolventinnen und Absolventen anschließend die Abschlusszeugnisse, den Jahresbericht und ein Geschenk aus dem Werk- und Kunstbereich.

Fünf Kinderpflegerinnen erreichten die Note eins, sie waren die Jahrgangsbesten: Yvonne Husel (1,22), Marina Kugler (1,22), Luisa Eichberger (1,44), Vivien Hurler (1,44) und Sarah Heinle (1,44). Mit großem Applaus, einem Gutschein und einer Rose wurden sie besonders geehrt.

Beeindruckende Darbietungen des Musikensembles, unter anderem eine Eigenkompositionen von Theresa Gerstner, bereicherten die Feier. Studierende aus der Erzieherausbildung führten einen Bändertanz auf. Beschwingt verabschiedeten sich die staatlich geprüften Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger von ihren Lehrkräften und der Schulleiterin.

Unteres Bild: Die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bedanken sich bei ihren Lehrkräften.

MdL Eva Lettenbauer zu Gast

Eva Lettenbauer, Landtagsabgeordnete aus unserem Wahlkreis, Landesparteivorsitzende der Grünen und Kreisrätin, besuchte am 24. Juni unsere beiden Schulen zu einem Gespräch und Austausch mit den Studierenden und Fachschülerinnen. Die Veranstaltung dauerte zwei Schulstunden lang und fand im Mehrzweckraum in der Aula des Bildungszentrums Maria Stern statt, es nahmen fünf Klassen daran teil (FakS1ab, FakS2ab, PFG1).

Eva Lettenbauer erzählte zunächst von ihrem Weg in die Politik. Schon früh hatte sie sich ehrenamtlich im Grünen Jugendverband engagiert, sie organisierte Jugendarbeit und politische Bildungsarbeit auf verschiedenen Ebenen der Partei. Den Studierenden empfahl sie grundsätzlich das Engagement in einer Parteijugend – dort könne man sich gesellschaftlich einbringen und sich engagieren, wenn man etwas bewegen möchte.

Des Weiteren gab sie einen Einblick in ihren Berufsalltag als Abgeordnete, indem sie eine typische Arbeitswoche skizzierte: Zu Sitzungen im Landtag, im Sozial-Ausschuss und in der Fraktion und anderen Gremien kommt der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, Arbeit und Recherche am Schreibtisch, Besuche bei Firmen, Vereinen und Schulen. Eine durchschnittliche Arbeitswoche von ihr habe etwa 70 Stunden. Um all das bewältigen zu können, hat sie mehrere Mitarbeiterinnen. Die Abgeordnete verdeutlichte auch, was es heißt, sich als Politikerin für eine Sache einzusetzen: ein wichtiger Teil ihrer Arbeit bestehe darin, im bayerischen Landtag konkrete Vorschläge, sogenannte Anträge, zu verfassen, über die dann abgestimmt werde.

Eva Lettenbauer erzählte auch, wie es ihr in ihrer Rolle als Frau anfangs im Landtag erging. So seien etwa öfters Bemerkungen zu ihrem Äußeren gemacht worden, anstatt dass man dem Aufmerksamkeit geschenkt hätte, was sie sagte. Überhaupt empfand sie es so, dass sich junge Abgeordnete und besonders junge Frauen in Führungspositionen beweisen müssen wohingegen männlichen Abgeordneten, von Anfang Kompetenz unterstellt würde. Doch diese Ungleichbehandlung müsse dringend enden, das möchte sie für alle Frauen erreichen.

Im Gespräch mit Eva Lettenbauer stellten die Studierenden Fragen zur Ganztagsbetreuung, da ab 2026 der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern kommen wird. Die Studierenden äußerten Skepsis, dass dieses Vorhaben umsetzbar sei wegen des großen Fachkräftemangels. Eine Studierende kritisierte auch, dass die Politik etwas verspreche, was kaum zu halten sei. Lettenbauer machte hingegen deutlich, dass der Beschluss eines Rechtsanspruchs als Zielvorgabe wichtig gewesen sei, damit sich etwas bewege beim Ausbau der Ganztagsbetreuung.

Ein weiteres Thema war die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, was Eva Lettenbauer befürwortete, wie auch andere Parteien. Zahlreiche Studierende meldeten sich zu Wort, die dieses Vorhaben sehr kritisch sahen, da man in diesem Alter nicht genügend über Politik wisse und die Gefahr bestünde, dass junge Leute zum Beispiel die AfD wählten, weil es in ihrer Peergroup angesagt sei. Dem hielt Eva Lettenbauer entgegen, dass die Ergebnisse der U18-Wahl diese Befürchtung nicht bestätigt hätten. Des Weiteren sprach sie sich in diesem Zusammenhang für mehr politische Bildung an Schulen aus. Ein wesentlicher Punkt, der für die Absenkung des Wahlalters spreche, sei der, dass die Interessen der jungen Generation aufgrund des demografischen Wandels nicht mehr so gut vertreten werden könnten. Vergleiche man den Anteil der 18- bis 30-Jährigen an der Gesamtbevölkerung mit demjenigen der über 65-Jährigen, so sei die Altersgruppe der jungen Menschen eindeutig kleiner. Vor ein paar Jahrzehnten hingegen seien die Altersgruppen der Jungen und der Senioren noch etwa gleich groß gewesen. Die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre könnte der jungen Generation politisch wieder mehr Gewicht verleihen, so Lettenbauer. Sie machte außerdem deutlich, dass die kognitiven Voraussetzungen bei jungen Menschen vorhanden seien, denn das Gehirn sei in diesem Alter bereits soweit gereift und in der Lage zum Reflektieren und Abwägen von schwierigen Sachverhalten und zum Treffen von verantwortungsvollen Entscheidungen.

Als drittes Thema kam Gewalt gegen Frauen zur Sprache. Die häusliche Gewalt hatte während der Pandemie und der Lockdowns zugenommen. Lettenbauer sprach sich dabei für eine bessere Finanzierung von Frauenhäusern aus.

Hintergrund der Veranstaltung war ein Aufruf des Landesschülerrats zu Aktionen der politischen Bildung. Den Aufruf hatte neben der SMV auch die Schulleitung erhalten, welche die Lehrkräfte für Politik und Gesellschaft zu einer Beteiligung anregte. Gemeinsam mit der SMV und der Schulleitung war daraufhin beschlossen worden, eine junge Politikerin aus der Region einzuladen. Die Vorbereitung des Besuchs fand im Unterricht zuvor statt.

Sportfest der Grundschule

Studierende aus den Klassen FakS1a/b haben beim Sportfest der Grundschule Mitte mitgeholfen. Dieses fand am 23. Juni im Rieser Sportpark statt. Die Arbeit mit Grundschulkindern gehört zu den möglichen späteren Tätigkeitsbereichen der angehenden Erzieherinnen, beispielsweise im Hort. Die Hilfe beim Sportfest hat den Studierenden sichtlich Freude bereitet.

Musical

Die Aufführung des Musicals „Sonnengesang – Heiliger Franz von Assisi“ am 6. Mai in der Turnhalle des Bildungszentrums war ein großer Erfolg und eine gelungene Kooperation der Fachakademie mit den Musikern der Rieser Musikschule. Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Oratorium von Tom Lier, ihm liegen Texte des Heiligen Franz von Assisi zugrunde. Die Studierenden der Fachakademie agierten in den kreativen Bereichen Schauspiel, Bühnenbild, Chor, Tanz und Musik. Sie versetzten die Besucherinnen und Besucher in traumhafte, malerische Szenen.

Franz von Assisi dichtete seinen Gesang auf die Schöpfung Gottes vermutlich an seinem Lebensende. Er ruft darin den Menschen zum Lobpreis Gottes auf und dankt ihm für die Natur. Die Worte richten sich an alle Lebewesen, zudem an die Sonne, den Mond, den Wind, das Wasser, das Feuer, die Erde und es wird auch erwähnt, dass wir Krankheit und Tod ertragen sollen. Das Kreativteam der Schule hat für das Musical eine Rahmenhandlung erfunden. Diese besteht aus einer Hortgruppe, in der ein Kind eine Blechdose wegtritt und damit die Umwelt verschmutzt. Die Erzieherin erklärt daraufhin der Gruppe, weshalb es wichtig ist, die Umwelt zu schützen und dass bereits Franz von Assisi den Wert der Schöpfung in seinem Sonnengesang herausgestellt hatte. Die Erzieherin führt aus diesem Anlass mit den Hortkindern eine Bilderbuchbetrachtung zum Sonnengesang durch und spricht mit der Gruppe über die verschiedenen Bereiche der Schöpfung, die in den Strophen des Sonnengesangs thematisiert werden.

Die Tanzgruppe führte zum Lobpreis der Schöpfung, der Lebewesen, der Planeten und der vier Elemente jeweils beeindruckende Tanz-Choreografien auf, vor großformatigen, selbst gemalten Bühnenbildern. Auch die Tanzkleider für die verschiedenen Tänze waren selbst genäht, für den „Feuer-Tanz“ zum Beispiel Kleider mit eingenähten Leuchtmitteln.

Der Chor der Fachakademie übernahm gekonnt den Gesang und wurde dabei von einem Ensemble von Berufsmusikern der Rieser Musikschule begleitet – eine gelungene Kooperation. Tom Lier, der Komponist des Oratoriums, welches der Musicalbearbeitung zugrunde lag, war bei der Aufführung um 16 Uhr selbst anwesend und fand lobende Worte für die Bearbeitung und Umsetzung seines Werks als Musical.

Die Aufführung war Teil der Rieser Kulturtage und bildete zugleich einen Beitrag zur 600 Jahrfeier der Pfarrei St. Salvator. Corona-bedingt fanden dieses Jahr zwei Aufführungen, am Nachmittag und am Abend, statt. Zahlreiche Schulklassen und Kindergartengruppen hatten bereits wenige Tage vorher die Generalprobe besucht.

Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem künstlerischen Niveau der ästhetischen Darbietung und die Studierenden, die Musiker der Rieser Musikschule und die beteiligten Fachlehrer erhielten großen Applaus.

Neues Wandbild

Ein neues Wandbild ziert den Flur der Fachakademie: Die Silhouette der Nördlinger Altstadt im Abendlicht, in der Mitte ist der Daniel zu erkennen. Gemalt haben das Bild Laura Rössler, Amelie Bauch, Michaela Stempfle und Zoe Wietzke aus der FakS 2B (von links). Kunstlehrer Herbert Wurm betreute das Projekt. 

Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner vor dem neuen Wandbild.

Neue Schul-leitung

Nach nur einem Jahr als Stellvertreter übernimmt Timo Meister im Sommer die Leitung der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Fachschule für Grundschulkindbetreuung Maria Stern Nördlingen. Er folgt Dr. Sigrid Christeiner nach, die seit 20 Jahren die Fachakademie als Schulleiterin geprägt hat und zum Schuljahresende in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, womit eine lange und erfolgreiche Ära endet.

Der gebürtige Nördlinger Timo Meister kennt das Umfeld bestens, in dem er nun die renommierte Fachakademie und die Fachschule des Schulwerks der Diözese Augsburg leiten wird. Zum einen ist er dort seit 2013 Lehrer für die Fächer Pädagogik und Psychologie und zum anderen hat er in unmittelbarer Nachbarschaft an der Realschule Maria Stern seinen eigenen Schulabschluss erworben. „Wir sind glücklich, dass wir mit Herrn Meister eine Persönlichkeit gewonnen haben, die sich hundertprozentig mit Maria Stern und dem Schulstandort identifiziert und den Teamgedanken in ihrem Leitungsverständnis großschreibt“, freut sich Peter Kosak, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg.

Nach seiner Ausbildung zum Erzieher arbeitete Timo Meister als Lehrer für Deutsch und Englisch in Shanghai sowie an einer Schule und einem Waisenhaus für geistig behinderte Kinder in Palampur in Indien. Anschließend studierte Timo Meister an der Hochschule München und erwarb nach seinem Bachelor „Kindheitspädagoge“ noch einen Master zum Thema „Frühe Bildung“ an der Hochschule Schwäbisch Gmünd. Neben seiner Tätigkeit in Nördlingen ist der 35-jährige Pädagoge als Fortbildungsreferent in der Praxis tätig, wobei er primär die frühkindliche Bildung zum Thema hat.

Mit dem neuen Schulleiter wird ein überzeugter Teamplayer in das Direktorat einziehen. So engagierte er sich viele Jahre als Mitarbeitervertreter und als Leiter des Ressorts Öffentlichkeitsarbeit. Seine fachlichen und pädagogisch-didaktischen Erfahrungen sowie seine Vision von Schule bringt er auch als Mitglied des Konzeptionsteams des trägereigenen Lehrgangs zur Unterrichtsentwicklung ein. Als Lehrgangsleiter begleitet er seit Jahren Schulen bei der Schulentwicklung, wobei er auch seinen eigenen Horizont erweitert. Dabei ist allen seinen Tätigkeiten gemein, dass sie am Mitmenschen ausgerichtet sind und Pädagogik und Schule weiterdenken.

In seiner Dissertation an der Universität Augsburg evaluierte Timo Meister die Wirksamkeit des Lehrgangs zur Schulentwicklung „Streck deine Hand aus“, woraus er auch Prinzipien für seine Arbeit als Schulleiter und für sein Führungsverständnis ableitet. „Die individuelle Wirksamkeitserforschung eines jeden Lehrenden ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Unterrichtsentwicklung an einer Schule“, sagt Timo Meister und fügt an, „dabei sehe ich mich in der Verpflichtung Vorbild zu sein und mich, meinen Unterricht und mein Wirken an der Schule, selbstkritisch zu reflektieren.“

Theater-aufführung

Zum Thema „Nächstenliebe“ präsentierten die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Nördlingen am Sonntag, den 13. März 2022, im Familien- und Kindergottesdienst in St. Salvator eine Aufführung zum „Schuster Martin“ in Anlehnung an eine Legende von Leo Tolstoi.

Schuster Martin sitzt in seiner Werkstatt und schaut auf die Straße. Er erkennt die Vorübergehenden an ihren Schuhen. Abends liest er oft in der Bibel. Einmal stößt er dabei auf die Geschichte vom reichen Mann, der Jesus zu sich einlud, und fragt sich: Wie würde ich Jesus empfangen? Dann hört er eine Stimme: “Schau morgen auf die Straße, denn ich werde zu dir kommen.” Am anderen Tag lädt er den frierenden Straßenkehrer zu einer Tasse Tee ein. Einer Frau, die ein Kleinkind bei sich hat, tischt er Suppe auf und gibt ihr seinen Mantel. Eine Marktfrau, die einen jungen Apfeldieb erwischt hat, bringt er dazu, mit diesem Frieden zu schließen. Am Abend hört er die gleiche Stimme fragen: “Hast du mich erkannt?”

Die Aufführung fand im Rahmen des Festprogrammes zur 600-Jahr-Feier von St. Salvator Nördlingen statt.

Fasten-Gottes-dienst

In zwei Gottesdiensten leitete die FakS Nördlingen die Fastenzeit ein. Zelebriert wurden die ökumenischen Gottesdienste durch Stadtpfarrer Benjamin Beck und Pfarrer Martin Rehner. Die thematische Gestaltung der Andacht lag in den Händen der Übung Religionspädagogik FakS 1. Das Gottesdienstthema „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ nimmt Bezug auf das Misereor-Fastentuch 2021/22. Ein gebrochener Fuß, dargestellt mit schwarzen Wollfäden, kontrastiert durch goldene Stickblumen, bestimmen das Bild. Brüche und Verwundungen auf der einen Seiten und Zeichen der Hoffnung auf der anderen: Pfarrer Rehner stellte in seiner Predigt berührende Bezüge zum Ukraine-Krieg her.

Linzer Praktikantinnen an der FAKS

Der Austausch von Praktikantinnen mit der Linzer Ausbildungsstätte „Bildungsanstalt für Elementarpädagogik des Schulvereins der Kreuzschwestern“ hat Tradition, er erfolgt seit 2002.

Vier angehende Erzieherinnen aus Linz besuchen derzeit die Fachakademie und absolvieren ein zweiwöchiges Praktikum in Kindertagesstätten in Nördlingen. Sie sind bis 18. Februar in der Kita „Marienhöhe“, im Kindergarten „St. Michael“ und im Montessori-Kinderhaus eingesetzt. Zudem ist eine Hospitation in der Schulvorbereitenden Einrichtung in Wechingen (SVE) vorgesehen.

Die Praktikantinnen kamen am Sonntag, dem 6. Februar, mit dem Zug in Nördlingen an. Lehrkraft Brigitte Klopfer holte sie ab und brachte sie zu ihrer Unterkunft, einer Ferienwohnung in der Nördlinger Altstadt. Am Montag hieß Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner die vier jungen Damen an der Fachakademie willkommen. Es gab ein kleines Frühstücksbuffet im Raum „Wien“ und die Schulleiterin und ihr Stellvertreter Timo Meister stellten den vier Österreicherinnen mit einer Präsentation die vielfältigen Ausbildungsangebote an der Fachakademie beziehungsweise Fachschule für Grundschulkindbetreuung vor. Ein Rundgang durchs Haus folgte. An dem Treffen nahmen, die für Auslandspraktika verantwortlichen Lehrkräfte Brigitte Klopfer, Margot Hubel, Gisa Vogel, Matthias Link und Laura Wiedemann, Praktikantin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München-Pasing, teil.

Der Besuch der Linzerinnen erfolgt im Rahmen des EU-Austauschprogramms Erasmus+. Neben der Arbeit in deutschen Kindertageseinrichtungen sollen die Austauschpraktikantinnen auch die Stadt Nördlingen und das Bundesland Bayern kennenlernen. Sie planen vorausschauend für das Wochenende eine Fahrt nach München. Studierende der FAKS werden die Linzerinnen zu einer Stadtführung in Nördlingen einladen. Auch ein Restaurantbesuch am Abend ist geplant. Am Ende des Aufenthalts erfolgt eine abschließende Reflexion des Praktikums und die Linzerinnen erhalten den „Europass“ als Urkunde, der ihren Aufenthalt während der Erzieherausbildung in Deutschland bestätigt. Im Juli wird noch eine zweite Gruppe Praktikantinnen aus Linz die FAKS besuchen.

Im Gegenzug werden im Mai zehn Studierende der FAKS für drei Wochen nach Linz fahren und dort in Krippe, Kindergarten und Hort ihr Praktikum absolvieren. Sie freuen sich bereits auf den Aufenthalt und die Praxiserfahrungen in der Großstadt Linz, die über 200 000 Einwohner zählt.

13 Externe Bewerberinnen an der FAKS

An der Fachakademie legen in diesem Schuljahr zusätzlich 13 externe Bewerberinnen der Kolpingsakademie Landsberg, mit den Standorten Weilheim und Fürstenfeldbruck, die Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin ab. Sie besuchten am 17. Januar zusammen mit ihrer Lehrgangsleitung und weiteren Dozentinnen die Fachakademie für Sozialpädagogik in Nördlingen, um sich über die Prüfungsmodalitäten zu informieren. Die Lehrkräfte der Fachakademie stellten den externen Bewerberinnen Inhalt, Aufbau und Ablauf der Prüfungen vor, die sowohl vom Kultusministerium zentral gestellt als auch von Lehrkräften der Fachakademie konzipiert werden. Die Prüfungen beginnen voraussichtlich im März.

Damit kommt die Fachakademie der Bitte des Kultusministeriums und der Regierung von Schwaben nach, zeigt ihre soziale Seite und hilft Frauen, ihre zweite berufliche Chance wahrzunehmen. Darüber hinaus trägt sie zur Reduzierung des Fachkräftemangels bei. Der Lehrgang der Kolpingakademie findet im Auftrag der Agentur für Arbeit statt, im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes.

Die externen Bewerberinnen verpflichten sich, das nachfolgende Berufspraktikum und die 17 begleitenden Seminartage an der Fachakademie zu absolvieren.

Vor-weihnachtlicher Gottesdienst

Die Schulfamilie feierte einen vorweihnachtlichen Gottesdienst zum Thema „Rettung naht!“ am 15. Dezember in St. Salvator. Den ökumenischen Gottesdienst zelebrierten Pfarrerin Karin Schedler und Kaplan Jürgen Massinger. Religionspädagogin Anna Scheiner und Studierende wirkten durch Fürbitten und inhaltliche Bezüge mit, ebenso der Chor der Fachakademie, unter Leitung von Birgit Steger. Kaplan Massinger machte deutlich, dass uns Gott „Retter“ in Form von Mitmenschen sendet. Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner gedachte in Ihrer Ansprache der Strafgefangenen, die am Rande der Gesellschaft leben und die an Weihnachten keine Pakete empfangen dürfen. Die Christliche Straffälligenhilfe setzt sich für diese Menschen ein. Sie ermutigte die Studierenden sich an der Aktion „Weihnachtsfreude im Gefängnis“ zu beteiligen.

Kinderbuch-autorin zu Besuch

Die Kinderbuchautorin und frühere Stadtschreiberin Stepha Quitterer hat am 22. September die Studierenden und Fachschülerinnen und Fachschüler besucht und aus ihrem Leben als Schriftstellerin erzählt. Ein Highlight war die Lesung aus ihrem noch unveröffentlichten Kinderbuch über Pepe und einen kriminellen Oktopus, das im Herbst nächsten Jahres im Gerstenberg-Verlag erscheinen soll. Quitterer behandelt in dem Buch das globale Problem des Plastik-Recyclings, der Müll-Mafia und der Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll auf kindgerechte Weise, indem sie einen Oktopus als Anführer der Meerestiere dagegen ankämpfen lässt. Das Buch ist auch ein Reiseroman, in dem Pepe und der Oktopus nach China fahren und dabei spannende Abenteuer auf ihrer Reise durch die verschiedenen Länder erleben. Im Anschluss an die Lesung konnten die Studierenden Fragen stellen, sie waren beeindruckt von dem Besuch.

Luftfilter eingetroffen

In der ersten Schulwoche sind die Luftfiltergeräte an der Schule eingetroffen. Bisher gaben in der Corona-Pandemie an den Schulwerksschulen „Co2-Ampeln“ den Unterrichtstakt vor, die über den Co2-Anteil und damit verbunden über den Aerosol-Gehalt in der Luft informieren. Das dadurch schon hohe Sicherheitsniveau wird nun durch den Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten noch einmal stark erhöht. An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern, der Fachschule für Grundschulkindbetreuung und den Realschulen Maria Stern und Maria Ward Wallerstein gibt es nun mobile Luftfiltergeräte. Alle vier Schulen gehören zum Schulwerk der Diözese Augsburg als Träger. Diese Anlagen reinigen die Luft fortlaufend von Aerosolen und Viren und stellen dadurch eine hygienische Atemluft in den Räumlichkeiten sicher. Als erstes werden sie in Räumen von Jahrgangsstufen installiert, in denen die Kinder aufgrund ihres Alters kein Impfangebot erhalten. Im Zuge weiterer Lieferungen erfolgt die Ausstattung aller Klassenzimmer der Schule mit diesen Geräten.

„Mit dieser Lösung können wir jetzt in einem sicheren Raumklima unterrichten“, meint Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner – die Schulleiter Andreas Kiesl (Realschule Maria Stern) und Till Tröster (Realschule Maria Ward) stimmen dem zu. Auch die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende sind froh über diese Neuerung, da sie nun noch geschützter ihre Zeit in der Schule verbringen können, und sie hoffen, während der anstehenden Winterzeit im Präsenzunterricht bleiben zu können.

Die Luftfiltergeräte hat der Träger der Schule, das Schulwerk der Diözese Augsburg, für alle seine 45 Schulen in einem europaweiten Vergabeverfahren angeschafft. Peter Kosak, der Direktor des Schulwerks Augsburg, meint: „Wir haben rechtzeitig die Beschaffung der Luftfiltergeräte in die Wege geleitet und können jetzt pünktlich zum Schuljahresbeginn 900 Stück ausliefern. Weitere 300 Geräte werden in den nächsten Wochen an den Schulen ankommen.“

Die Staatsregierung fördert die Beschaffung von Luftfiltergeräten, bisher allerdings nur zu einem Teil. Den noch offenen Anteil übernimmt das Schulwerk der Diözese Augsburg. „Das sind Gelder, die in unserer momentanen Situation gut investiert sind“, stellt Kosak klar. „So sorgen wir nicht nur für die Gesundheit unserer Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, sondern sichern auch noch den Unterricht in Präsenzform.“ Also grünes Licht zum Durchatmen.

Erzieherinnen und Erzieher (OptiPrax) verabschiedet

27 Absolventinnen und Absolventen aus dem Modellversuch OptiPrax, zukünftige staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, wurden am Dienstag, dem 20. Juli 2021, an der Fachakademie Maria Stern feierlich verabschiedet.

Den ökumenischen Abschlussgottesdienst in St. Salvator, der unter dem Thema „Gott begegnet mir in meiner Sehnsucht“ stand, zelebrierten Pfarrer Matin Rehner und Pfarrer Benjamin Beck. Die Absolventen setzten inhaltliche Impulse und die Musikpädagogin Birgit Steger umrahmte mit ihrem Musik-Ensemble den Gottesdienst.

Anschließend gab es coronagerecht Getränke in Flaschen und Gelegenheit zum Gespräch im Innenhof des Bildungszentrums. Die weltliche Verabschiedungsfeier wurde pandemiebedingt in die Turnhalle verlegt.  Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner wünschte den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg und wies auf die Besonderheiten des Modellversuchs „OptiPrax“ hin, der ab Schuljahr 2021/22 zur regulären Ausbildung wird.

Die OptiPrax-Absolventinnen und -Absolventen sowie Studierende der Klassen FakS1 und FakS2 gestalteten die Verabschiedungsfeier mit beeindruckenden musikalischen und inhaltlichen Beiträgen, darunter zwei Tanzeinlagen, die unter der Leitung von Frau Thum-Gabler entstanden sind: eine Choreographie mit Stühlen zu „So Long, Baby“ und ein Line Dance „Chattahooochee“. Jasmin Dörr und Jule Scheuermann (FakS2) führten als Moderatorinnen charmant durch das Programm.

Die Absolventinnen und Absolventen präsentierten eine humorvolle Foto-Show über die Ausbildungsjahre an der FakS. Ein Hip-Hop-Video und die Abschlussrede von Anna Rausch beeindruckten die anwesenden Personen. Sie bedankte sich bei allen Lehrerinnen und Lehrern für ihr Unterrichts-Engagement mit persönlichen Worten und einem kleinen Geschenk.

Der Klassenleiter Andreas Krug sprach sehr individuelle Worte zu „seiner Klasse“, wünscht alles Gute und betonte, dass er diese gerne durch das letzte Jahr ihrer Ausbildung begleitet haben. Absolventin Saskia Oefele trug gekonnt ein Solo-Klarinetten-Stück vor.

Die Praxislehrkräfte Frau Erl, Herr Freudhöfer und Frau Heubeck betonten in ihrem Beitrag „Vielleicht“ die Individualität der Absolventinnen und Absolventen. Zwei musikalische Intermezzi „Reise ins Unbekannte“ und „Someone you love“ (Lukas Kokott und Lisa Leister) verdeutlichten die Abschlussphase der Ausbildung.

Als OptiPrax-Jahrgangsbeste wurden geehrt: Mirjam Schneid (beste Abschlussprüfung als Erzieherin mit 1,25), Anna Rausch (1,38), Katharina Strauß (1,4) und Saskia Oefele (1,45). Alle Studierenden erhielten den druckfrischen Jahresbericht und ein Geschenk, gestaltet im Kunst- und Werkbereich.

Die Theatergruppe der Faks1 bereicherte die Abschlussveranstaltung durch ein selbst geschriebenes kurzes Theaterstück, unter der Leitung von Katharina Rissling.  Es hieß „Chaos in der Märchenwelt“ und thematisierte eine Großmutter, die ihrem Enkel Märchen erzählt, wobei einiges durcheinandergerät. Abschließend trug Lukas Kokott das selbst komponierte Lied „Reise ins Unbekannte“ vor.

Berufs-praktikanten verabschiedet

50 Absolventinnen und Absolventen, zukünftige staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher wurden am Freitag, dem 16. Juli 2021, an der Fachakademie Maria Stern feierlich verabschiedet.

Den ökumenischen Abschlussgottesdienst in St. Salvator, der unter dem Thema „Gott zieht mich aus den Stürmen meines Alltags“ stand, zelebrierten Pfarrer Matin Rehner und Kaplan Richard Hörmann. Brigitte Auer, katholische Theologin, und Studierende der FakS trugen inhaltliche Impulse bei und Musiklehrerin Birgit Steger übernahm mit ihrem Musik-Ensemble die musikalische Umrahmung.

Nach dem Gottesdienst gab es ein Getränk und Gelegenheit zum Smalltalk im Innenhof des Bildungszentrums. Die anschließende weltliche Verabschiedungsfeier konnte pandemiebedingt auch dieses Jahr nicht in der Wallfahrt in Wemding stattfinden, sondern musste wieder in die Turnhalle verlegt werden. Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner nahm in ihrer Rede auf die Coronakrise Bezug, die ein verantwortliches Handeln von allen im privaten und beruflichen Bereich verlange, und sie wies auf die Situation von Kindern in ärmeren Ländern hin, die nicht in Vergessenheit geraten dürften.

Die Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende der Klassen FakS1 und FakS2 beteiligten sich an der Gestaltung der Verabschiedungsfeier mit beeindruckenden musikalischen und inhaltlichen Beiträgen. Jasmin Dörr und Jule Scheuermann (FakS2) führten als Moderatorinnen geschickt durch das Programm.

Die Absolventinnen und Absolventen präsentierten eine Foto-Show über die Ausbildungsjahre an der FakS und Elke Bahrein und Carla Schulte trugen einen gedichteten Rückblick als Poetry Slam vor. Leon Florian hielt eine schwungvoll Abschlussrede und die Praxislehrkräfte Frau Erl, Frau Hartl und Herr Holzinger betonten in ihrem Beitrag „Vielleicht“ die Individualität der Absolventinnen und Absolventen. Zwei musikalische Intermezzi „Reise ins Unbekannte“ und „Someone you love“ (Lukas Kokott und Lisa Leister) verdeutlichten die Abschlussphase der Ausbildung.

Als Jahrgangsbeste wurden geehrt: Carla Schulte (beste Abschlussprüfung als Erzieherin mit 1,35), Nathalie Koch (beste fachgebunden Fachhochschulreife mit 1,18) und Sandra Schmidt (fachgebundene FH-Reife 1,39). Alle Studierenden erhielten den Jahresbericht und ein Geschenk, gestaltet im Kunst- und Werkbereich. Die Absolventinnen und Absolventen bedankten sich mit Blumen bei den anwesenden Lehrkräften und brachten ihre Wertschätzung zum Ausdruck.

Die Theatergruppe der Faks1 führte unter der Leitung von Katharina Rissling das kurze und selbst geschriebene Stück „Chaos in der Märchenwelt“ auf, in dem es um eine Großmutter geht, die ihrem Enkel Märchen erzählt, wobei einiges durcheinandergerät.

Außerdem wurde der Abschied der Lehrkräfte Margot Hubel, Cornelia Nießeler und Philipp Huslig thematisiert. Karl-Werner Stehmann, Stellvertreter der Schulleitung, sprach Abschiedsworte zum Thema „Chance“.  Er bezog sich auf  persönliche und berufliche Veränderungsprozesse, die nun, am Ende der Ausbildung, auch von den Erzieherinnen und Erziehern im Übergang in eine neue Lebenssituation gemanagt werden wollen. Stimmungsvoll beendeten das Musikensemble und Lukas Kokott, der selbst komponierte Lieder vortrug, die Veranstaltung mit dem Schlusslied „Letzter Tanz“. Dort lautete eine Zeile „Warum merkt man immer erst beim Winken, wie schön es war?“

Religions-pädagogisches Ausbildungs-zertifikat 2021

Wie der Glaube zum Anker wird …

Am 10.07.21 nahmen sechs Studierende aus BP und OptiPrax im Salvatorstüberl des Pfarrheims St. Salvator Nördlingen an einem Kolloquium zum Erwerb des Religionspädagogischen Ausbildungszertifikats teil. Auf der Basis dieser an der FakS erworbenen Zusatzqualifikation erteilen die Katholische und Evangelische Kirche Kirchliche Beauftragungen für die religiöse Bildungsarbeit und Begleitung in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern der angehenden Erzieher/-innen.

Der als religionspädagogisches Fachgespräch gestalteten Prüfung unterzogen sich erfolgreich: Hanna Drescher, Jessica Göttfert (BP), Katharina Strauß, Saskia Oefele, Ramona Papst und Anton Reiter (OptiPrax).

Evangelischerseits prüften Pfarrerin Karin Schedler und Pfarrer Martin Rehner, katholischerseits Martina Lutz vom Bischöflichen Schulreferat Augsburg, Pfarrer Benjamin Beck und Theologin Brigitte Auer. Dr. Sigrid Christeiner brachte mit ihrer Teilnahme die Wertschätzung dieser Zusatzqualifikation durch die Schulleitung der FakS zum Ausdruck.

Die präsentierten religionspädagogischen Angebote erschlossen biblische Geschichten oder befassten sich u. a. mit den salesianischen und franziskanischen Wurzeln von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft.

Wie der Glaube zum Anker wird? Z. B. indem junge Frauen mit einer Borderlinestörung sich selbst einen Gebetswürfel gestalten, den sie hoffentlich erfolgreich als Skill einsetzen können.

Stadtschreiberin an der FAKS

Vom Losgehen, Reinkommenwollen und Eingelassenwerden – Nördlinger Stadtschreiberin besucht Fachakademie Maria Stern

„Fassen Sie Mut loszugehen und aufgenommen zu werden, ins Gespräch zu kommen und dabei sich und die anderen ganz neu kennenzulernen“, verriet die Nördlinger Stadtschreiberin Stephanie „Stepha“ Quitterer an der Fachakademie Maria Stern Nördlingen ihr persönliches Patentrezept gegen „Schubladendenken“. Beim Besuch am 25. Juni erzählte die Autorin den angehenden Erzieherinnen, sie habe mit sich selbst gewettet, dass sie mit selbstgebackenem Kuchen, vollausgestattetem Kaffeekorb und Baby im Tragetuch an 200 Tagen losziehen und fremde Menschen in ihrem Berliner Wohnviertel Prenzlauer Berg besuchen könne. „200 Mal haben mir wildfremde Menschen vertraut und mich in ihre Wohnung gelassen“, berichtet die gebürtige Niederbayerin den erstaunten Zuhörerinnen. „Und das in einer Zeit, in der gegen aus Süddeutschland Zugezogene, gerade Mütter, Stimmung gemacht wurde wegen der gestiegenen Mieten.“ Nur in wenigen Einzelfällen habe sie sich unwohl gefühlt oder Angst gehabt: „Viele haben mich an ihren Küchentisch gebeten, ohne erstmal zu fragen, wer ich bin“, berichtete die Autorin.

Die Gespräche verarbeitete sie erst in einem Blog, schließlich in ihrem Buch „Hausbesuche“. Quitterer gewährte den Studierenden sehr private Einblicke in die Höhen und Tiefen des Lebens als freie Schriftstellerin. Eindrücklich schilderte sie auch, wie sie ein Praktikum in Brasilien, ein Studienaufenthalt in Kairo und die Jahre als Regieassistentin am Theater geprägt haben. Die vorgetragenen Auszüge aus ihrem Jugendbuch „Weltverbessern für Anfänger“, das unter anderem für den Paul-Maar-Preis nominiert ist, unterstrichen Quitterers Appell, die eigene Schüchternheit zu überwinden und sich über Generationen hinweg aufeinander einzulassen.
(Text und Foto: Stefanie Lindl-Fischer)

Videoprojekt

Videoprojekt aus dem Kunstunterricht zum Thema COVID-19 von zwei Studierenden.

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iPad-Klassen

Die Lehrkräfte der Fachakademie und Fachschule Maria Stern haben Anfang Mai ein iPad als Dienstgerät zur Erprobung erhalten. Ab dem Schuljahr 2021/21 führen die Fachakademie für Sozialpädagogik und die Fachschule für Grundschulpädagogik iPad-Klassen ein. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres können sich die Lehrkräfte mit den vielfältigen Möglichkeiten vertraut machen, die das iPad für die Vorbereitung und Durchführung ihres zukünftigen Unterrichts bietet.

Alle Auszubildenden in den Eingangsklassen der klassischen ErzieherInnenausbildung, im Modellversuch „OptiPrax“ (ErzieherInnenausbildung mit optimierten Praxisphasen) sowie im Ausbildungsgang „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ bekommen ein iPad kostenfrei und leihweise bereits zu Beginn ihrer Ausbildung zur Verfügung gestellt, mit Schutzhülle, darin integrierter Tastatur, und Eingabestift. Das Schulwerk der Diözese Augsburg als Schulträger nutzt das staatliche Förderprogramm, sorgt für die technischen Voraussetzungen und bietet zudem seinen Lehrkräften interne und externe Schulungen an.

„Die iPads ermöglichen einen erfolgreichen, tabletgestützten Unterricht sowohl im Präsenz- als auch im digitalen häuslichen Unterricht. Das iPad begleitet zukünftig Lehrkräfte und Studierende im Klassenzimmer und führt sicherlich zu einem vermehrt papierfreien Unterricht“, sagt Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner, „zudem kommen wir den technischen Interessen der jungen Menschen entgegen.“ Immer mehr Studierende nutzen privat ein Tablet, teilweise haben sie bereits in den zuvor besuchten Schulen Tablets zum Lernen genutzt. An diese Erfahrungen können die Studierenden der Fachakademie nun nahtlos anknüpfen. Dabei können zukünftig auch Schulbücher als eBook auf den Tablets verwendet werden. Mit Microsoft Office und weiteren Lern-Apps können die Vorteile der Digitalisierung für einen modernen Unterricht genutzt werden. Die iPads bilden auch einen Beitrag zur Chancengleichheit, da alle Studierenden der Anfangsklassen über die gleichen technischen Lernvoraussetzungen verfügen. Zudem erweitern die Studierenden ihre Medienkompetenz, die mit voranschreitender Digitalisierung immer bedeutsamer in ihren zukünftigen Arbeitsfeldern (z.B. Kita, Schule, Jugendarbeit, Sonderpädagogischen Einrichtung) wird. Die Fachakademie beabsichtigt in den kommenden Schuljahren weitere Klassen mit iPads ausrüsten und begibt sich erneut auf innovative Wege.

Nachruf Dr. Wulf-Dietrich Kavasch

Dr. Wulf-Dietrich Kavasch ist am 8. Februar 2021 verstorben. Er war von 1989 bis 2019 Vorsitzender des Vereins Rieser Kulturtage und so ist es auch ihm zu verdanken, dass die Fachakademie am 17. Oktober 2009 als erste und bisher einzige Schule den „Rieser Kulturpreis“ erhielt. Dr. Kavasch nahm unsere Musical-Aufführungen ins Programm der Rieser Kulturtage auf und besuchte regelmäßig unsere Veranstaltungen – stets mit den wertschätzenden Worten: „Wenn die Fachakademie nicht schon den Rieser Kulturpreis erhalten hätte, würde ich diesen heute verleihen!“ Er war ein beeindruckender Mensch. Die Schulleitung der Fachakademie bekundet den hinterbliebenen Angehörigen ihr Beileid.
(Dr. Sigrid Christeiner)

Dr. Wulf-Dietrich Kavasch (rechts außen) bei der Verleihung des „Rieser Kulturpreises“ an die Fachakademie 

 

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CO2-Ampeln zur Pandemiebekämpfung

Wenn früher in Klassenräumen einer der häufigsten Ausrufe „Ruhe!“ war, so wird dieser in Zeiten von Corona abgelöst durch den Ausruf „Lüften!“. Alle sind sich einig, dass Frischluft eine der wichtigsten Maßnahmen ist, um die sich ansammelnden Aerosole in geschlossenen Räumen zu verringern. Doch wann ist es Zeit dafür?

An den katholischen Schulwerks-Schulen der Region, der Fachakademie für Sozialpädagogik und den Realschulen Maria Stern und Maria Ward Wallerstein, gibt es jetzt in jedem Unterrichtsraum eine kleine Ampel. Wechselt diese auf Gelb, dann ist der Co2-Gehalt in der Raumluft so angestiegen, dass damit auch der Aerosol-Gehalt Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich macht. Also ist ein gründliches Durchlüften angesagt und der Unterricht kann weitergehen.

„Mit dieser einfachen Lösung haben wir jetzt einen verlässlichen Anhaltspunkt, wann die Fenster und Türen zu öffnen sind und brauchen uns nicht mehr nur nach der doch eher vagen Regel „20 Minuten Unterricht, 5 Minuten Lüften“ richten“, meint Dr. Sigrid Christeiner, Schulleiterin der Fachakademie. Auch die Schülerinnen und Schüler der beiden Realschulen seien froh über diese Neuerung, wie die Schulleiter Thomas Möckel (Maria Stern Nördlingen) und Max Geiger (Maria Ward Wallerstein) mitteilen.

Die sogenannten Co2-Ampeln, die gut sichtbar im Klassenzimmer hängen, hat der katholische Träger, das Schulwerk der Diözese Augsburg, für alle seine 44 Schulen angeschafft. Peter Kosak, der Direktor des Schulwerks Augsburg, meint: „Wir haben schon vor einiger Zeit die Beschaffung der Lüftungsampeln in die Wege geleitet und können jetzt 1200 Stück ausliefern. Es war wichtig, früh dran zu sein, denn mittlerweile ist der Markt leergefegt.“

Die Staatsregierung fördert die Beschaffung von CO2-Ampeln, allerdings nur zu einem Teil. Für die drei Schulwerks-Schulen fallen keine zusätzlichen Kosten an, denn diese hat ebenfalls der private kirchliche Träger übernommen. „Das sind Gelder, die in unserer momentanen Situation gut investiert sind“, stellt Kosak klar. „So sorgen wir nicht nur für die Gesundheit unserer Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, sondern sichern auch noch einen geordneten Unterrichtsablauf.“ Grünes Licht für kleine Geräte in schwierigen Zeiten also! (pm)

Dr. Sigrid Christeiner neben einer neuen CO2-Ampel

Festakt: Fachschule für Grundschulkind-betreuung eingeweiht

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Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern hat die neue Fachschule für Grundschulkindbetreuung mit einem kirchlichen und weltlichen Festakt eingeweiht. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 ist der erste Ausbildungsjahrgang für den Beruf „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ mit 17 Teilnehmern, 15 Frauen und zwei Männern, gestartet. In Schwaben ist dies die erste und einzige Fachschule hierfür, bayernweit begannen die ersten Ausbildungsgänge erst vor einem Jahr. Die Fachschule befindet sich unter dem Dach der Fachakademie, die Räume werden gemeinsam genutzt, und auch das Lehrpersonal der Fachakademie unterrichtet zugleich in der Fachschule. Die Ausbildung eröffnet eine gute berufliche Perspektive, da ab 2025 ein Rechtsanspruch für Grundschulkindbetreuung besteht. „Wir wollen mit der Fachschule dem Fachkräftemangel begegnen, der immer größer wird, da der Rechtsanspruch 2025 auf Grundschulkindbetreuung in Bayern kommt. Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren werden damit fachlich qualifiziert begleitet. Außerdem wollen wir mit dem neuen Ausbildungsgang Menschen eine berufliche Perspektive bieten“, sagt Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner.
Den Einweihungsgottesdienst feierten Weihbischof Florian Wörner, Dekan Jürgen Eichler und Stadtpfarrer Benjamin Beck. Weibischof Wörner erinnerte sich in seiner Predigt an seine Zeit als Religionslehrer an der Grundschule und daran, wie neugierig und wissbegierig die Kinder waren und wie er gefordert war. Brigitte Auer, katholische Theologin, und Verena Dercho, Deutschlehrerin, verdeutlichten mit einer Legearbeit im Altarbereich, an der sich auch Studierende beteiligten, dass Kinder unter anderem der Wertevermittlung und des Schutzes bedürfen. Ein Musikensemble der Fachakademie begleitete den Gottesdienst feierlich. Die Schwestern des Klosters Maria Stern mit ihrer Oberin Sr. Sigrid Ritzer nahmen ebenfalls an dem Festakt teil. Aus dem Mutterhaus in Augsburg war die Provinzoberin Sr. Ludowika Lenz mit der Provinzrätin Sr. Ida Boneberger angereist. Von Seiten der evangelischen Kirche war Dekan Gerhard Wolfermann gekommen, Pfarrer Martin Rehner übernahm im Gottesdienst die Lesung und Pfarrerin Karin Schedler beteiligte sich im Musikensemble. Von der Regierung von Schwaben, der Aufsichtsbehörde, war Jens Schmitt, Leiter des Sachgebiets für berufliche Schulen im sozialen Bereich, angereist. Von der kommunalen Ebene waren die stellvertretende Landrätin Claudia Marb anwesend, Oberbürgermeister David Wittner und seine Vorgänger im Amt, Hermann Faul und Paul Kling, sowie Stadtarchivar Dr. Wilfried Sponsel.

In ihrer Ansprache sagte Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner: „Um die Grundschulkindbetreuung professionell gestalten zu können, sind Fachkräfte nötig, die nicht nur intuitiv und wohlwollend mit Kindern agieren, sondern auch das entsprechende theoriegeleitete Wissen mitbringen, sich im Team einbringen, eine entsprechende Konzeption erstellen können, sich mit anderen Professionen austauschen – zum Beispiel Lehrkräften, Schulbegleitern oder anderen – und im Überblick mit Kolleginnen, Eltern und Lehrkräften zum Wohle der Kinder tätig sind.“
Die Fachschülerinnen und Fachschüler bringen unterschiedlichste Bildungs- und Berufserfahrungen mit – zum Teil auch Migrationshintergründe. So finden sich zum Beispiel zwei Diplom-Mathematiker darunter, deren Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt wurden, eine studierte Sportlehrerin, eine Modeberaterin, eine Tourismuskauffrau, zwei Frisörinnen, zwei Kinderpflegerinnen, ein Bankkaufmann oder auch eine studierte islamische Religionspädagogin. Teilweise kommen die bildungserfahrenen Fachschüler auch aus Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und suchen nach einer neuen beruflichen Perspektive in Deutschland.
Der weltliche Teil des Festakts fand in der Turnhalle des Bildungszentrums Maria Stern unter den gebotenen Hygiene- und Abstandsbedingungen statt. Studierende der Fachakademie-Klassen 2ab beteiligten sich auf unterschiedliche Weise am Festakt: Sie übernahmen die Moderation und führten durch das Programm, eine Vierer-Tanzgruppe bot Pantomime-Aufführungen dar und eine Studierenden-Band spielte Songs, Lukas Kokott trat gar als Solist am E-Piano und mit Gesang auf. Die Lehrkräfte Elke Denk und Timo Meister rezitierten das Gedicht „Die 100 Sprachen des Kindes“ von Loris Malaguzzi, in dem es um die vielerlei Arten geht, wie Kinder ursprünglich die Welt erleben und sich aneignen.
Die Ausbildung dauert zwei Jahre und besteht aus einem überwiegend theoretischen ersten Ausbildungsjahr an der Fachschule und einem praktischen zweiten Jahr, dem sogenannten Berufspraktikum. Nähere Informationen zu Inhalten der Ausbildung und zu den Aufnahmebedingungen finden sich auf unserer Website. Angesichts coronabedingter beruflicher Kurzarbeit oder zukünftiger Arbeitslosigkeit biete die Ausbildung eine attraktive oder alternative weiterführende berufliche Perspektive, wie die Schulleiterin betont. Bewerbungen für das Schuljahr 2021/22 können ab sofort an der Fachakademie und Fachschule Maria Stern in Nördlingen erfolgen. Ausführliche Informationen zu der Ausbildung finden Sie unter Ausbildung > Fachschule für Grundschulkindbetreuung

OB Wittner zu Besuch in der FakS

Oberbürgermeister David Wittner ist am Freitag, dem 19. Juni, einer Einladung an die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern gefolgt, um die Schule und ihre Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen und mit der Schulleitung wichtige, beiderseitige Anliegen zu besprechen.
Wittner, der selbst zwei fünfjährige Zwillinge und ein dreijähriges Kind hat, weiß um die Bedeutung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Kita- und Vorschulalter. Bezüglich des neuen Ausbildungsgangs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“, der im September an der Fachakademie startet und für den noch immer Bewerber und kooperierende Einrichtungen gesucht werden, möchte er an den städtischen Ganztagsschulen und den beiden Horten den Personalbedarf der Stadt ermitteln.
Ein weiterer Punkt des Gesprächs betraf die Einheit des Bildungszentrums Maria Stern. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass das Bildungszentrum Maria Stern erhalten bleibt, wenn das Haus für Kinder demnächst auszieht. Die Fachakademie würde die Räumlichkeiten gerne für Unterrichtszwecke nutzen“, sagt Frau Dr. Sigrid Christeiner, Schulleiterin der Fachakademie. Oberbürgermeister Wittner befürwortete es ebenfalls, dass das Bildungszentrum im Herzen der Stadt erhalten bleibt. Bezüglich der Parkplatzsituation vor dem Schulhaus möchten sowohl die Stadtverwaltung als auch die Schulleitung ab dem neuen Schuljahr verstärkt darauf hinwirken, dass die Studierenden verantwortungsvoll parken, nach Möglichkeit vor den Toren oder im Parkhaus. Anlieger hatten sich zuletzt öfters wegen der parkenden Pkws der Studierenden beschwert.

Da die Turnhalle an der Augsburger Straße für den Schulsport nicht ausreichend ist, würde die Schulleitung gerne die Halle in Kleinerdlingen, die momentan renoviert wird, ab September mit nutzen. Wittner befürwortete dies. Auch das Aufstellen von speziellen Abfalleimern für Zigarettenkippen in der näheren Umgebung des Bildungszentrums ist beiden Seiten ein Anliegen. Die Fachakademie möchte sich auch weiterhin in die Feste der Stadt einbringen. „Beim Stabenfest werden wir unser Angebot an kostenfreien Kinderspielen auf der Kaiserwiese weiterführen und wir sind auch beim Stadtmauerfest wieder bereit, trotz Ferienzeit eine kostenfreie Spielstraße anzubieten“, so Dr. Sigrid Christeiner.

Stern schmückt den Innenhof

Endlich findet der Stern von Maria Stern seinen Platz im Innenhof der FakS. Gestaltet wurde das Kunstwerk von Frau Scholz und Studierenden.

Digitalisierung-Strategie des Schulwerks Augsburg

Alle Lehrkräfte der FakS Nördlingen wurde vom Träger, dem Schulwerk Augsburg, Ende März mit neuen Laptops ausgestattet. Ein sehr vorausschauendes Engagement – von dem jetzt Lehrkräfte und Studierende gleichermaßen profitieren: Denn der Unterricht findet aktuell aufgrund der Coronakrise ausschließlich digital statt. Frau Dr. Christeiner, Leiterin der FakS Nördlingen, überreichte den Lehrkräften die neuen Laptops persönlich. In gebührendem zeitlichen und räumlichen Abstand, wie auf dem Foto ersichtlich.

Vertiefte Kommunikation zwischen Kita-Zentrum und FakS

Die FakS Maria Stern in Nördlingen und das Katholische Kita-Zentrum St. Simpert in Augsburg werden zukünftig vertieft innerhalb des Modellversuchs „OptiPrax“ (für AbiturientInnen) und des weiteren Modellversuchs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ – Start 2020 – kooperieren.
Inhaltliche Konkretisierungen und Abstimmungsmodalitäten fanden innerhalb eines interessanten und wertschätzenden Gespräches im Kita-Zentrum am 6. Februar in Augsburg statt. Im Bild: Dr. Christeiner (Leitung der FakS) , Kita-Zentrum Vorstandsvorsitzender Günter Groll, Personalverantwortlichen Robert Bläß, Werner Stehmann (Stellvertreter) und Christa Meyr (Verwaltungsangestellte).

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Für das Ausbildungsmodell „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ stellt das Kita-Zentrum 10 Praxisplätze zur Verfügung.

8. Bildungskongress des Katholischen Schulwerks Bayern

„Schöpfungsverantwortung“ und „Gerechtigkeit“ waren das zentrale Thema des 8. Bildungskongress des Katholischen Schulwerks in Bayern am 10. und 11. Februar 2020 in Bayern im Haus St Ulrich. Zwei sehr spannende Tage mit vielen interessanten Gesprächen und Vorträgen!

News

29/11
2022

LiNo goes FAKS

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Am Mittwoch, den 23.11.2022, besuchte die Ki11, die diesjährige Kinderpflegerinnen- und Kinderpfleger-Abschlussklasse der Liselotte-Nold-Schule, die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen. Der langjährige und geschätzte Kooperationspartner bietet mit diesen Besuchen seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit des Kennenlernens einer sich anschließenden weiteren Ausbildung: von der Kinderpflege zur Erzieherin oder zum Erzieher.

Nach einem Vortrag über die Ausbildungsmodalitäten an der Fachakademie von Timo Meister, Schulleiter der Ausbildungsstätte, einem methodisch-praktisch orientierten Impulsreferat über Erlebnispädagogik von Helmut Freudhöfer, der das Fach unterrichtet, und einem Fachgespräch unter Auszubildenden, bei dem die zweite Schülersprecherin Sandra Deubler über ihre FakS-Erfahrungen, vor allem innerhalb der Praktikumszeiten, erzählte, durften sich die 15 Schüler und Schülerinnen im Kunstsaal unter Anleitung von Herbert Wurm kreativ ausleben. So entstanden unter anderem kreative Fadenbilder, unvorhersehbare runde Meisterwerke in der Farbschleuder oder – in einem gemeinschaftlichen Schaffensprozess – eine Luftballonmalerei, die Timo Meister am Tag der offenen Tür in der Liselotte-Nold-Schule am 26.11.2022 – nach Trocknung – übergeben wird. Die Schülerinnen und Schüler der Liselotte-Nold-Schule freuten sich während dieses Treffens über Butterbrezeln und Getränke.

Nach den vielfältigen informativen und praktischen Impulsen wunderte es nicht, dass viele interessierte Nachfragen kamen und sich auch einige Interessierte fanden. Diese können nach ihrem Abschluss an der Liselotte-Nold-Schule die Ausbildung an der Fachakademie Maria Stern fortsetzen und so einen kleinen Beitrag leisten, dem stetig steigenden Fachkräftemangel zu begegnen.

Judith Hornung, Lehrkraft für Politik und Gesellschaft in der Ki11, bedankte sich nach dem Treffen bei Timo Meister und ist sich sicher, dass „ein paar Schülerinnen und Schüler, die bis heute noch unentschlossen waren, durch die vielfältige Präsentation überzeugt werden konnten.“ Timo Meister freute sich sehr über diese Rückmeldung und meinte dazu: „Jede und jeder junge, sozial veranlagte Mensch, den wir ausbilden können und in das Feld der Kindertagesbetreuung bringen, ist ein Gewinn für die Gesellschaft!“

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20/11
2022

600 Jahre St. Salvator

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Am Sonntag, dem 20.11.2022, fand als krönender Abschluss des 600-jährigen Jubiläums der Pfarrkirche St. Salvator ein Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Bertram Meier statt. Schon in der Predigt wurden die Symbole Kirchentür, Kreuz, Kelch und Hostie besprochen. Beim anschließenden Festakt im Pfarrsaal St. Salvator wurde dann ein Wandteppich enthüllt, auf welchem in einer Patchwork-Technik die unterschiedlichen Symbole von unterschiedlichen Gruppen und Menschen im Wirkungskreis der Pfarrgemeinde kreativ gestaltet und zu einem Gemeinschaftswerk zusammengebracht wurden. Auch die Fachakademie Maria Stern hat unter der Anleitung der Werklehrerin Melissa Fleischmann-MacDonald einige Teppichfliesen gestaltet und somit zum Gelingen beigetragen.

Schulleiter Timo Meister, der dem Pontifikalgottesdienst und der anschließenden festlichen Zusammenkunft beiwohnte, freute sich sehr über die zahlreichen Dankesworte von Frau Ritter und Herrn Bühlmeier, die immer wieder betonten, mit wieviel Engagement und mit welchen Aktionen die Fachakademie das 600. Jubiläumsjahr von St. Salvator bereicherte. Das Theaterstück „Martin der Schuster“, das vom Kurs Theaterpädagogik unter der Leitung von Katharina Rissling im Kindergottesdienst aufgeführt wurde, und das Franziskus-Musical „Der Sonnengesang“ von Tom Lier, das unter der Federführung der Kreativteamleitung Birgit Steger realisiert wurde, waren zwei weitere Höhepunkte der Kooperation zwischen St. Salvator und der Fachakademie Maria Stern.

„Wir waren gern Teil dieses besonderen Jubiläumsjahres von St. Salvator!“, meinte Timo Meister zu all den Aktionen.

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18/11
2022

Neuwahl Freundeskreis

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Am 18.11.2022 wurde der Vorstand des Freundeskreises neu gewählt. Es gab einige Veränderungen bei den Posten des Freundeskreises. Wir danken Frau Sonja Mittring für ihren jahrelangen Einsatz im Namen des Freundeskreises und wünschen ihrer Nachfolgerin Frau Nadine Adam allzeit ein glückliches Händchen bei Entscheidungen und viel Erfolg bei der Führung des Vereins.

Sonja Mittring, die aufgrund ihrer Lehrtätigkeit an der Fachakademie den Vorsitz aufgeben musste, wird zeitnah einen Bericht über ihre Arbeit als Gründungsvorsitzende veröffentlichen.

Das obere Bild zeigt die gesamte Vorstandschaft: Obere Reihe von links nach rechts: Nadine Adam (1. Vorsitzende), Anna Linsenbühler (Beisitz), Svenja Strasser (Protokollführerin), Dania Lemmermeyer (Kassiererin) und Lukas Rikanovic (2. Vorsitzender). Untere Reihe von links nach rechts: Sonja Mittring (Beisitz), Mihaela Lucaciu (Beisitz), Anna Weinmeister (Beisitz).

Das untere Foto zeigt den Schulleiter Timo Meister mit Nadine Adam, der ersten Vorsitzenden, und Lucas Rikanovic, dem zweiten Vorsitzenden des Freundeskreises, sowie Franziskus von Assisi – kein gewähltes Vorstandmitglied, wohl wahr, deshalb aber nicht minder wichtig.

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22/10
2022

Berufswegekompass

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Die Fachakademie war auf dem Harburger Berufswegekompass am 22. Oktober vertreten. Zahlreiche junge Schülerinnen und Schüler, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, besuchten unseren Stand, an dem mehrere Lehrkräfte über die Ausbildungsmöglichkeiten an unseren Schulen informierten. Der Berufswegekompass wird von den Wirtschafts-Junioren veranstaltet und die Fachakademie nimmt seit Langem regelmäßig daran teil.

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23/09
2022

Besuch von ver.di

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Die Jugendsekretärin der Verdi-Jugend Augsburg, Nora Carstensen, besuchte am 23. und am 26. September 2022 die Fachakademie und klärte über Gewerkschaftsarbeit auf. Gemeinsam mit den Studierenden der Klassen FakS1, FakS2, SEJ, Optiprax1 und OptiPrax3 erarbeiteten sie die Themen „Was ist eine Gewerkschaft?“ und „Warum gibt es Gewerkschaften?“. Die Studierenden konnten auch ihre Meinung und ihre Vorschläge für die kommende Tarifverhandlung einbringen. Sich gemeinsam diesen Themen zu widmen, heißt auch, sich mit den Arbeitsbedingungen des Berufs zu beschäftigen, diese kritisch zu hinterfragen, für eigene Bedürfnisse in der Arbeitswelt einzustehen und diese kollektiv durchzusetzen. Frau Carstensen wurde bei ihrem Besuch von Joshua Wölfel, Studierender in OptiPrax3, begleitet, der selbst bei Verdi aktiv ist.

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21/09
2022

Anfangsgottesdienst

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Die Fachakademie und Fachschule Maria Stern sind mit einem Schulanfangsgottesdienst zum Thema „Netze knüpfen“ in das neue Schuljahr gestartet. Den ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator am 21. September zelebrierten Pfarrer Martin Rehner und Kaplan Jürgen Massinger mit den Studierenden und Lehrkräften. Kaplan Massinger sprach in seiner Predigt über die Bedeutung von sozialen Netzen wie es auch die Familie und die Schulklassen sind und wo einer für den anderen da ist. Pfarrer Rehner gab der Schulgemeinschaft den Auftrag, im neuen Schuljahr neue Netze zu knüpfen, Gottes Menschenliebe anderen nahezubringen und damit „Menschenfischer“ zu sein. Dabei machte er deutlich, dass auch Distanz nötig sein kann, wenn Menschen einander zu nahe kommen. Die Studierenden und Lehrkräfte durften anschließend in der Kirche ein echtes Netz aus kurzen Schnüren mit ihren Nachbarn und über die Kirchenbänke hinweg knüpfen. Das Netz aus Schnüren brachten die Studierenden dann als Symbol für die Schulgemeinschaft nach vorne zum Altar. Pfarrer Rehner, der zum Ende des vergangenen Schuljahres aus dem Kollegium ausgeschieden ist, da er wegzieht, sagte: „Wir bleiben verbunden“. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor der Fachakademie unter Leitung von Birgit Steger gestaltet.

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11/09
2022

Stadtmauerfest

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Die Spielstraße der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern am Nördlinger Stadtmauerfest (9. bis 11. September) hat Tradition und wurde auch in diesem Jahr von zahlreichen kleinen und großen Besuchern aufgesucht.

Studierende und Lehrkräfte der Fachakademie haben mit einer großen Auswahl verschiedener Spiele für Abwechslung und Spaß gesorgt. „Dabei wurden vor allem Spiele angeboten, die in die historische Umgebung des Stadtmauerfestes passen“, sagte Sonja Mittring, Lehrkraft und Stadtamauerfestkoordinatorin. Die Kinder konnten im Sandkasten nach Schätzen suchen, eine Kuh melken, Riesenseifenblasen pusten, bei Kreiselspielen Punkte sammeln oder sich im Lanzenstechen ausprobieren. Auch die Bastelstation, an der in diesem Jahr Schmuckbänder gestaltet werden konnten, und das Kasperletheater waren Highlights, die begeistert angenommen wurden.

„Für alle Altersgruppen war etwas dabei, sodass die Spielstraße ein beliebter Treffpunkt für Familien war“, freute sich Timo Meister, Leiter der Fachakademie. Während die Kinder sich ins Spielen und Basteln vertiefen konnten, haben viele Eltern die Ruhepause im Trubel des Stadtmauerfestes zur Erholung genutzt oder ließen sich auch immer wieder zum Mitspielen animieren.

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08/08
2022

Nachruf Sr. Marietta Albert

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Sr. Marietta Albert verstarb am 8. August 2022. Sie war Lehrerin an unserer Fachakademie, wo sie die Studierenden auch auf die Erteilung der Missio Canonica, die kirchliche Lehrerlaubnis, vorbereitete. Die Oberin des Klosters Maria Stern, Sr. Sigrid Ritzer, verlas bei der Trauerfeier auch einen Abschiedsbrief einer Schülerin von Sr. Marietta. Darin heißt es: „Sie haben uns die Liebe und Leidenschaft für unseren Beruf zur Erzieherin vermittelt. Mit Ihrer ruhigen, sehr menschlichen, liebevollen Art haben Sie uns ‚unterrichtet‘, nicht nur im Fach Sozialpädagogik, sondern auch im Fach ‚Leben‘. Sie interessierten sich für uns, nie aufdringlich, weit über Ihr ‚Soll‘ hinaus.“

Die Schule wird Sr. Marietta ein ehrendes Andenken bewahren.

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25/07
2022

Dr. Christeiner in den Ruhestand verabschiedet

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20 Jahre lang hat Dr. Sigrid Christeiner als Schulleiterin die Geschicke der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern gelenkt und seit 2020 auch diejenigen der neu gegründeten Fachschule für Grundschulkindbetreuung. Am Montag, den 25. Juli, ist nun die zweifache Schulleiterin feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden, ihre Nachfolge tritt Timo Meister an, stellvertretende Schulleitung wird Annett Busam-Loeprecht.

Die Verabschiedungsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator, der unter dem Motto „Spuren hinterlassen – neue Wege gehen“ stand. Diesen zelebrierten Weihbischof Florian Wörner, Stadtpfarrer Benjamin Beck und die Lesung übernahm Dekan Gerhard Wolfermann. Gleichzeitig wurde der erste Jahrgang der zweijährigen Ausbildung zur Pädagogischen Fachkraft für Grundschulkindbetreuung mitverabschiedet. Weihbischof Wörner bezog das Motto auf Dr. Christeiner, der es mit ihrem großen Engagement gelungen sei, die Fachakademie weiterzuentwickeln und über die Region hinaus bekannt zu machen, wodurch sie beachtliche Spuren hinterlassen habe. Weihbischof Wörner predigte grundsätzlich über Einsatzbereitschaft, den Dienst am Nächsten und das Ablegen von Glaubenszeugnissen. Studierende wirkten musikalisch und bei den Fürbitten am Gottesdienst mit.

Anschließend waren die Schulfamilie und alle Festgäste zum Mittagessen eingeladen, das im Innenhof und in der Aula des Bildungszentrums stattfand. Es gab ein reichhaltiges Buffet an italienischen Antipasti, Salaten und verschiedene warme Speisen.

Um 12.30 Uhr ging es in der Turnhalle weiter, wo zunächst die Pädagogischen Fachkräfte für Grundschulkindbetreuung ihre Zeugnisse erhielten und feierlich entlassen wurden (siehe eigener Bericht). Timo Meister übernahm anschließend als neuer Schulleiter das Wort und führte geschickt durch das Programm zur Verabschiedung von Dr. Christeiner. Timo Meister machte Dr. Christeiner Mut, indem er Udo Jürgens zitierte mit dem Lied „Heute beginnt der Rest deines Lebens“. Zugleich bedankte er sich für die gute Einarbeitung, in deren Rahmen Dr. Christeiner ihn auch zu den verschiedenen berufspolitischen Gremientreffen mitgenommen hatte. Sein Feuer für das neue Amt sei dadurch vollends entzündet worden, sagte Timo Meister.

Oberbürgermeister David Wittner sprach anerkennende Worte zur Entwicklung der FAKS unter der Leitung von Dr. Christeiner: Die Teilnahme am EU-Programm Erasmus+, das jährlich veranstaltete und sich großer Beliebtheit erfreuende Musical und das Pilotprojekt Optiprax bedeuteten laut David Wittner eine Aufwertung der FAKS.

Mit Erasmus+ absolvierten bisher insgesamt 516 Studierende der FAKS ein drei- oder vierwöchiges Praktikum in Kita, Hort oder Grundschule in den fünf Zielländern Irland, Spanien, Österreich, Frankreich und England. Die Studierenden konnte so wertvolle berufliche, kulturelle und persönliche Erfahrungen dazugewinnen.

Des Weiteren war Sr. Gisela Hörmann aus München angereist, sie ist Vorstandmitglied der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Fachakademien in Bayern und Schulleiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in München. Sr. Gisela Hörmann blickte zurück auf die langjährige Freundschaft, die sie mit Dr. Christeiner verbindet und legte ihr für den neuen Lebensabschnitt die „10 Gebote der Gelassenheit“ ans Herz, um jeden Tag ganz im Hier und Heute zu leben.

Als Vertreter der Regierung von Schwaben, welche die Schulaufsicht ausübt, sprach Jens Schmitt, Sachgebietsleiter Berufliche Schulen für Gesundheit, Sozialwesen, Hauswirtschaft und Agrarwirtschaft. Schmitt freute sich, dass der Schulversuch OptiPrax erfolgreich war und vor Kurzem in die Regelausbildung übernommen wurde. In Anbetracht des akuten Fachkräftemangels im pädagogischen Bereich – bayernweit sind rund 20000 Erzieherinnen-Stellen unbesetzt – lobte er den unermüdlichen Einsatz von Dr. Christeiner bei der Ausbildung von Fachkräften und sagte Dank, auch im Namen des Kultusminsteriums und der Regierung von Schwaben.

Der Direktor des Schulwerks, Peter Kosak, verglich in seiner humorvollen Abschiedsrede Dr. Christeiner mit einem Kometen, der im pädagogischen Bereich des Rieses vor 20 Jahren eingeschlagen sei und damit die FAKS nach vorne katapultiert habe. [/col] Er schätzte, dass Dr. Christeiner meinungsstark, kritisch, kämpferisch und diszipliniert gewesen sei und sich zu 100 Prozent für die Schule eingesetzt habe. Angesichts der Zukunftspläne von Dr. Christeiner wünschte Peter Kosak ihr alles Gute auf der „neuen Flugbahn“ im neuen Lebensabschnitt.

Da im Rahmen der OptiPrax-Klassen eine enge Kooperation mit der Stadt Augsburg besteht, sprach auch die Leiterin des Amts für Kindertagesbetreuung der Stadt Augsburg, Eva Hermanns. Sie dankte Dr. Christeiner für die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Erzieher-Ausbildung. Zahlreiche OptiPrax-Studierende der FAKS kommen aus Augsburg und absolvieren dort den praktischen Teil ihrer Ausbildung in Einrichtungen der Stadt Augsburg, wo sie drei Tage in der Woche arbeiten. Zum Unterricht fahren sie an zwei Tagen pro Woche an die FAKS nach Nördlingen.

Auch mit dem in Augsburg ansässigen Katholischen Kita-Zentrum St. Simpert besteht eine langjährige Kooperation. Dessen Personalvorstand Robert Bläß dankte ebenso für die Zusammenarbeit.

Für die Mitarbeitervertretung (MAV) sprach die Vorsitzende Verena Dercho die Abschiedsworte. Sie hob hervor, dass es Dr. Christeiner ein Anliegen war, den Erzieherberuf gesellschaftlich aufzuwerten und dass die Schulleiterin mutig neue Wege gegangen sei. Auch Dr. Christeiners persönlicher Einsatz für Flüchtlinge und Flüchtlingskinder erfuhr Anerkennung. Für den Freundeskreis der Fachakademie sprachen Michaela Lucaciu und Sonja Mittring Worte des Danks.

Die Schwestern des Klosters Maria Stern, die bis Juli 2001 die Fachakademie geleitet hatten und die noch immer das Geschehen an der Schule mit Interesse verfolgen, nahmen auch an der Feier teil. Oberin Sr. Sigrid Ritzer und Sr. Augustine Lengler drückten mit einem sehr kreativen sprachspielerischen Beitrag ihren Dank gegenüber der Schulleiterin aus.

Am Ende zog Dr. Christeiner noch selbst ein persönliches Resümee, in dem sie noch einmal verdeutlichte, was im Zentrum ihres 20-jährigen Schaffens gestanden habe: mit der Entwicklung der Schule am Pulsschlag der Zeit zu sein und Erzieherinnen und Erzieher für die Zukunft auszubilden. Als Schulleiterin sei sie jedoch nur der Motor der Entwicklung gewesen, ohne die Bereitschaft des Kollegiums, die neuen Wege mitzugehen, wäre es nicht gegangen. Besonders dankte Dr. Christeiner ihrer Sekretärin Christa Meyr für ihre Loyalität und auch als kluge Ratgeberin. Zuletzt überreichte die scheidende Schulleiterin ihrem Nachfolger Timo Meister und dessen Stellvertreterin Annett Busam-Loeprecht jeweils einen großen symbolischen Schlüssel. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickte Dr. Christeiner so dankbar zurück und neugierig nach vorne.

Die Studierenden der Fachakademie lockerten die zahlreichen Grußworte der Ehrengäste auf mit beeindruckenden und abwechslungsreichen musikalisch-gesanglichen, tänzerischen und schauspielerischen Beiträgen. So sangen zunächst Theresa Gerstner und Lukas Kokott den Song „A million dreams“. Die Studierenden der FakS1 führten den flamboyanten Feuertanz aus dem Musical „Sonnengesang“ auf und ebenfalls aus dem Musical trat noch einmal die sympathische Hortgruppe mit ihrer Erzieherin Franzi auf, die dem Publikum auf kindgemäße Weise vermittelte, was ein Modellversuch ist, von denen Dr. Christeiner mehrere zur Weiterentwicklung der Schule gestartet hatte. Lukas Kokott trug ebenfalls seine gefühlvolle Eigenkomposition „Reise ins Unbekannte“ vor und Studierende aus OptiPrax1 boten das moderne Lied „Tea for two“ dar. Sidney Wester und Jessica Eberhard sangen „You are the reason“, ein bewegendes Duett. Jede Klasse überreichte Dr. Christeiner während der Feier auch ein Abschiedspräsent für den Ruhestand, unter anderem ein Zitronenbäumchen, ein Besitzzertifikat zu einem Kakaobaum in Afrika und feine Tees.

Weitere Bilder: instagram.com/faksnoe/

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Musical 05/2019
„Asyl im Bienenstock

In einem Bienenstock verläuft das Leben der Bienen so wie immer: Alle arbeiten emsig und das Honigwirtschaftsjahr verspricht außerordentliche Erträge. Da kommen eines Tages einige fremde Bienen an und bitten, eingelassen zu werden. Sie möchten bei ihnen wohnen, da in ihrem eigenen Stock ein Krieg ausgebrochen ist. Gern nimmt man die Fremden auf.

Als jedoch ein zweites Mal Bienen um Einlass bitten und dann auch noch ein drittes Mal, und als plötzlich ein Schwarm angeflogen kommt, gibt es Probleme. Das Bienenvolk spaltet sich in zwei Lager. Beinahe wäre es auch hier zu einer harten Auseinandersetzung gekommen, wenn man nicht einen klugen Gedanken gehabt hätte … Das Musical 2020 kann leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Wir freuen uns auf eine Aufführung im nächsten Jahr!