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Anfangs-gottesdienst

Die Schulfamilie feierte einen Anfangsgottesdienst zum Thema „Brücken bauen“ am 22. September in St. Salvator. Den ökumenischen Gottesdienst zelebrierten Pfarrerin Karin Schedler und Kaplan Jürgen Massinger. Katholische Theologin Brigitte Auer und Studierende wirkten daran mit, ebenso das Musik-Ensemble der Fachakademie. Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner sprach Worte zum Thema Väter-Rolle und stellte die gesellschaftliche Bedeutung des Erzieherberufs heraus.

Kinderbuch-autorin zu Besuch

Die Kinderbuchautorin und frühere Stadtschreiberin Stepha Quitterer hat am 22. September die Studierenden und Fachschülerinnen und Fachschüler besucht und aus ihrem Leben als Schriftstellerin erzählt. Ein Highlight war die Lesung aus ihrem noch unveröffentlichten Kinderbuch über Pepe und einen kriminellen Oktopus, das im Herbst nächsten Jahres im Gerstenberg-Verlag erscheinen soll. Quitterer behandelt in dem Buch das globale Problem des Plastik-Recyclings, der Müll-Mafia und der Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll auf kindgerechte Weise, indem sie einen Oktopus als Anführer der Meerestiere dagegen ankämpfen lässt. Das Buch ist auch ein Reiseroman, in dem Pepe und der Oktopus nach China fahren und dabei spannende Abenteuer auf ihrer Reise durch die verschiedenen Länder erleben. Im Anschluss an die Lesung konnten die Studierenden Fragen stellen, sie waren beeindruckt von dem Besuch.

Luftfilter eingetroffen

In der ersten Schulwoche sind die Luftfiltergeräte an der Schule eingetroffen. Bisher gaben in der Corona-Pandemie an den Schulwerksschulen „Co2-Ampeln“ den Unterrichtstakt vor, die über den Co2-Anteil und damit verbunden über den Aerosol-Gehalt in der Luft informieren. Das dadurch schon hohe Sicherheitsniveau wird nun durch den Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten noch einmal stark erhöht. An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern, der Fachschule für Grundschulkindbetreuung und den Realschulen Maria Stern und Maria Ward Wallerstein gibt es nun mobile Luftfiltergeräte. Alle vier Schulen gehören zum Schulwerk der Diözese Augsburg als Träger. Diese Anlagen reinigen die Luft fortlaufend von Aerosolen und Viren und stellen dadurch eine hygienische Atemluft in den Räumlichkeiten sicher. Als erstes werden sie in Räumen von Jahrgangsstufen installiert, in denen die Kinder aufgrund ihres Alters kein Impfangebot erhalten. Im Zuge weiterer Lieferungen erfolgt die Ausstattung aller Klassenzimmer der Schule mit diesen Geräten.

„Mit dieser Lösung können wir jetzt in einem sicheren Raumklima unterrichten“, meint Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner – die Schulleiter Andreas Kiesl (Realschule Maria Stern) und Till Tröster (Realschule Maria Ward) stimmen dem zu. Auch die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende sind froh über diese Neuerung, da sie nun noch geschützter ihre Zeit in der Schule verbringen können, und sie hoffen, während der anstehenden Winterzeit im Präsenzunterricht bleiben zu können.

Die Luftfiltergeräte hat der Träger der Schule, das Schulwerk der Diözese Augsburg, für alle seine 45 Schulen in einem europaweiten Vergabeverfahren angeschafft. Peter Kosak, der Direktor des Schulwerks Augsburg, meint: „Wir haben rechtzeitig die Beschaffung der Luftfiltergeräte in die Wege geleitet und können jetzt pünktlich zum Schuljahresbeginn 900 Stück ausliefern. Weitere 300 Geräte werden in den nächsten Wochen an den Schulen ankommen.“

Die Staatsregierung fördert die Beschaffung von Luftfiltergeräten, bisher allerdings nur zu einem Teil. Den noch offenen Anteil übernimmt das Schulwerk der Diözese Augsburg. „Das sind Gelder, die in unserer momentanen Situation gut investiert sind“, stellt Kosak klar. „So sorgen wir nicht nur für die Gesundheit unserer Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, sondern sichern auch noch den Unterricht in Präsenzform.“ Also grünes Licht zum Durchatmen.

Erzieherinnen und Erzieher (OptiPrax) verabschiedet

27 Absolventinnen und Absolventen aus dem Modellversuch OptiPrax, zukünftige staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, wurden am Dienstag, dem 20. Juli 2021, an der Fachakademie Maria Stern feierlich verabschiedet.

Den ökumenischen Abschlussgottesdienst in St. Salvator, der unter dem Thema „Gott begegnet mir in meiner Sehnsucht“ stand, zelebrierten Pfarrer Matin Rehner und Pfarrer Benjamin Beck. Die Absolventen setzten inhaltliche Impulse und die Musikpädagogin Birgit Steger umrahmte mit ihrem Musik-Ensemble den Gottesdienst.

Anschließend gab es coronagerecht Getränke in Flaschen und Gelegenheit zum Gespräch im Innenhof des Bildungszentrums. Die weltliche Verabschiedungsfeier wurde pandemiebedingt in die Turnhalle verlegt.  Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner wünschte den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg und wies auf die Besonderheiten des Modellversuchs „OptiPrax“ hin, der ab Schuljahr 2021/22 zur regulären Ausbildung wird.

Die OptiPrax-Absolventinnen und -Absolventen sowie Studierende der Klassen FakS1 und FakS2 gestalteten die Verabschiedungsfeier mit beeindruckenden musikalischen und inhaltlichen Beiträgen, darunter zwei Tanzeinlagen, die unter der Leitung von Frau Thum-Gabler entstanden sind: eine Choreographie mit Stühlen zu „So Long, Baby“ und ein Line Dance „Chattahooochee“. Jasmin Dörr und Jule Scheuermann (FakS2) führten als Moderatorinnen charmant durch das Programm.

Die Absolventinnen und Absolventen präsentierten eine humorvolle Foto-Show über die Ausbildungsjahre an der FakS. Ein Hip-Hop-Video und die Abschlussrede von Anna Rausch beeindruckten die anwesenden Personen. Sie bedankte sich bei allen Lehrerinnen und Lehrern für ihr Unterrichts-Engagement mit persönlichen Worten und einem kleinen Geschenk.

Der Klassenleiter Andreas Krug sprach sehr individuelle Worte zu „seiner Klasse“, wünscht alles Gute und betonte, dass er diese gerne durch das letzte Jahr ihrer Ausbildung begleitet haben. Absolventin Saskia Oefele trug gekonnt ein Solo-Klarinetten-Stück vor.

Die Praxislehrkräfte Frau Erl, Herr Freudhöfer und Frau Heubeck betonten in ihrem Beitrag „Vielleicht“ die Individualität der Absolventinnen und Absolventen. Zwei musikalische Intermezzi „Reise ins Unbekannte“ und „Someone you love“ (Lukas Kokott und Lisa Leister) verdeutlichten die Abschlussphase der Ausbildung.

Als OptiPrax-Jahrgangsbeste wurden geehrt: Mirjam Schneid (beste Abschlussprüfung als Erzieherin mit 1,25), Anna Rausch (1,38), Katharina Strauß (1,4) und Saskia Oefele (1,45). Alle Studierenden erhielten den druckfrischen Jahresbericht und ein Geschenk, gestaltet im Kunst- und Werkbereich.

Die Theatergruppe der Faks1 bereicherte die Abschlussveranstaltung durch ein selbst geschriebenes kurzes Theaterstück, unter der Leitung von Katharina Rissling.  Es hieß „Chaos in der Märchenwelt“ und thematisierte eine Großmutter, die ihrem Enkel Märchen erzählt, wobei einiges durcheinandergerät. Abschließend trug Lukas Kokott das selbst komponierte Lied „Reise ins Unbekannte“ vor.

Berufs-praktikanten verabschiedet

50 Absolventinnen und Absolventen, zukünftige staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher wurden am Freitag, dem 16. Juli 2021, an der Fachakademie Maria Stern feierlich verabschiedet.

Den ökumenischen Abschlussgottesdienst in St. Salvator, der unter dem Thema „Gott zieht mich aus den Stürmen meines Alltags“ stand, zelebrierten Pfarrer Matin Rehner und Kaplan Richard Hörmann. Brigitte Auer, katholische Theologin, und Studierende der FakS trugen inhaltliche Impulse bei und Musiklehrerin Birgit Steger übernahm mit ihrem Musik-Ensemble die musikalische Umrahmung.

Nach dem Gottesdienst gab es ein Getränk und Gelegenheit zum Smalltalk im Innenhof des Bildungszentrums. Die anschließende weltliche Verabschiedungsfeier konnte pandemiebedingt auch dieses Jahr nicht in der Wallfahrt in Wemding stattfinden, sondern musste wieder in die Turnhalle verlegt werden. Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner nahm in ihrer Rede auf die Coronakrise Bezug, die ein verantwortliches Handeln von allen im privaten und beruflichen Bereich verlange, und sie wies auf die Situation von Kindern in ärmeren Ländern hin, die nicht in Vergessenheit geraten dürften.

Die Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende der Klassen FakS1 und FakS2 beteiligten sich an der Gestaltung der Verabschiedungsfeier mit beeindruckenden musikalischen und inhaltlichen Beiträgen. Jasmin Dörr und Jule Scheuermann (FakS2) führten als Moderatorinnen geschickt durch das Programm.

Die Absolventinnen und Absolventen präsentierten eine Foto-Show über die Ausbildungsjahre an der FakS und Elke Bahrein und Carla Schulte trugen einen gedichteten Rückblick als Poetry Slam vor. Leon Florian hielt eine schwungvoll Abschlussrede und die Praxislehrkräfte Frau Erl, Frau Hartl und Herr Holzinger betonten in ihrem Beitrag „Vielleicht“ die Individualität der Absolventinnen und Absolventen. Zwei musikalische Intermezzi „Reise ins Unbekannte“ und „Someone you love“ (Lukas Kokott und Lisa Leister) verdeutlichten die Abschlussphase der Ausbildung.

Als Jahrgangsbeste wurden geehrt: Carla Schulte (beste Abschlussprüfung als Erzieherin mit 1,35), Nathalie Koch (beste fachgebunden Fachhochschulreife mit 1,18) und Sandra Schmidt (fachgebundene FH-Reife 1,39). Alle Studierenden erhielten den Jahresbericht und ein Geschenk, gestaltet im Kunst- und Werkbereich. Die Absolventinnen und Absolventen bedankten sich mit Blumen bei den anwesenden Lehrkräften und brachten ihre Wertschätzung zum Ausdruck.

Die Theatergruppe der Faks1 führte unter der Leitung von Katharina Rissling das kurze und selbst geschriebene Stück „Chaos in der Märchenwelt“ auf, in dem es um eine Großmutter geht, die ihrem Enkel Märchen erzählt, wobei einiges durcheinandergerät.

Außerdem wurde der Abschied der Lehrkräfte Margot Hubel, Cornelia Nießeler und Philipp Huslig thematisiert. Karl-Werner Stehmann, Stellvertreter der Schulleitung, sprach Abschiedsworte zum Thema „Chance“.  Er bezog sich auf  persönliche und berufliche Veränderungsprozesse, die nun, am Ende der Ausbildung, auch von den Erzieherinnen und Erziehern im Übergang in eine neue Lebenssituation gemanagt werden wollen. Stimmungsvoll beendeten das Musikensemble und Lukas Kokott, der selbst komponierte Lieder vortrug, die Veranstaltung mit dem Schlusslied „Letzter Tanz“. Dort lautete eine Zeile „Warum merkt man immer erst beim Winken, wie schön es war?“

Religions-pädagogisches Ausbildungs-zertifikat 2021

Wie der Glaube zum Anker wird …

Am 10.07.21 nahmen sechs Studierende aus BP und OptiPrax im Salvatorstüberl des Pfarrheims St. Salvator Nördlingen an einem Kolloquium zum Erwerb des Religionspädagogischen Ausbildungszertifikats teil. Auf der Basis dieser an der FakS erworbenen Zusatzqualifikation erteilen die Katholische und Evangelische Kirche Kirchliche Beauftragungen für die religiöse Bildungsarbeit und Begleitung in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern der angehenden Erzieher/-innen.

Der als religionspädagogisches Fachgespräch gestalteten Prüfung unterzogen sich erfolgreich: Hanna Drescher, Jessica Göttfert (BP), Katharina Strauß, Saskia Oefele, Ramona Papst und Anton Reiter (OptiPrax).

Evangelischerseits prüften Pfarrerin Karin Schedler und Pfarrer Martin Rehner, katholischerseits Martina Lutz vom Bischöflichen Schulreferat Augsburg, Pfarrer Benjamin Beck und Theologin Brigitte Auer. Dr. Sigrid Christeiner brachte mit ihrer Teilnahme die Wertschätzung dieser Zusatzqualifikation durch die Schulleitung der FakS zum Ausdruck.

Die präsentierten religionspädagogischen Angebote erschlossen biblische Geschichten oder befassten sich u. a. mit den salesianischen und franziskanischen Wurzeln von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft.

Wie der Glaube zum Anker wird? Z. B. indem junge Frauen mit einer Borderlinestörung sich selbst einen Gebetswürfel gestalten, den sie hoffentlich erfolgreich als Skill einsetzen können.

Stadtschreiberin an der FAKS

Vom Losgehen, Reinkommenwollen und Eingelassenwerden – Nördlinger Stadtschreiberin besucht Fachakademie Maria Stern

„Fassen Sie Mut loszugehen und aufgenommen zu werden, ins Gespräch zu kommen und dabei sich und die anderen ganz neu kennenzulernen“, verriet die Nördlinger Stadtschreiberin Stephanie „Stepha“ Quitterer an der Fachakademie Maria Stern Nördlingen ihr persönliches Patentrezept gegen „Schubladendenken“. Beim Besuch am 25. Juni erzählte die Autorin den angehenden Erzieherinnen, sie habe mit sich selbst gewettet, dass sie mit selbstgebackenem Kuchen, vollausgestattetem Kaffeekorb und Baby im Tragetuch an 200 Tagen losziehen und fremde Menschen in ihrem Berliner Wohnviertel Prenzlauer Berg besuchen könne. „200 Mal haben mir wildfremde Menschen vertraut und mich in ihre Wohnung gelassen“, berichtet die gebürtige Niederbayerin den erstaunten Zuhörerinnen. „Und das in einer Zeit, in der gegen aus Süddeutschland Zugezogene, gerade Mütter, Stimmung gemacht wurde wegen der gestiegenen Mieten.“ Nur in wenigen Einzelfällen habe sie sich unwohl gefühlt oder Angst gehabt: „Viele haben mich an ihren Küchentisch gebeten, ohne erstmal zu fragen, wer ich bin“, berichtete die Autorin.

Die Gespräche verarbeitete sie erst in einem Blog, schließlich in ihrem Buch „Hausbesuche“. Quitterer gewährte den Studierenden sehr private Einblicke in die Höhen und Tiefen des Lebens als freie Schriftstellerin. Eindrücklich schilderte sie auch, wie sie ein Praktikum in Brasilien, ein Studienaufenthalt in Kairo und die Jahre als Regieassistentin am Theater geprägt haben. Die vorgetragenen Auszüge aus ihrem Jugendbuch „Weltverbessern für Anfänger“, das unter anderem für den Paul-Maar-Preis nominiert ist, unterstrichen Quitterers Appell, die eigene Schüchternheit zu überwinden und sich über Generationen hinweg aufeinander einzulassen.
(Text und Foto: Stefanie Lindl-Fischer)

Videoprojekt

Videoprojekt aus dem Kunstunterricht zum Thema COVID-19 von zwei Studierenden.

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iPad-Klassen

Die Lehrkräfte der Fachakademie und Fachschule Maria Stern haben Anfang Mai ein iPad als Dienstgerät zur Erprobung erhalten. Ab dem Schuljahr 2021/21 führen die Fachakademie für Sozialpädagogik und die Fachschule für Grundschulpädagogik iPad-Klassen ein. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres können sich die Lehrkräfte mit den vielfältigen Möglichkeiten vertraut machen, die das iPad für die Vorbereitung und Durchführung ihres zukünftigen Unterrichts bietet.

Alle Auszubildenden in den Eingangsklassen der klassischen ErzieherInnenausbildung, im Modellversuch „OptiPrax“ (ErzieherInnenausbildung mit optimierten Praxisphasen) sowie im Ausbildungsgang „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ bekommen ein iPad kostenfrei und leihweise bereits zu Beginn ihrer Ausbildung zur Verfügung gestellt, mit Schutzhülle, darin integrierter Tastatur, und Eingabestift. Das Schulwerk der Diözese Augsburg als Schulträger nutzt das staatliche Förderprogramm, sorgt für die technischen Voraussetzungen und bietet zudem seinen Lehrkräften interne und externe Schulungen an.

„Die iPads ermöglichen einen erfolgreichen, tabletgestützten Unterricht sowohl im Präsenz- als auch im digitalen häuslichen Unterricht. Das iPad begleitet zukünftig Lehrkräfte und Studierende im Klassenzimmer und führt sicherlich zu einem vermehrt papierfreien Unterricht“, sagt Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner, „zudem kommen wir den technischen Interessen der jungen Menschen entgegen.“ Immer mehr Studierende nutzen privat ein Tablet, teilweise haben sie bereits in den zuvor besuchten Schulen Tablets zum Lernen genutzt. An diese Erfahrungen können die Studierenden der Fachakademie nun nahtlos anknüpfen. Dabei können zukünftig auch Schulbücher als eBook auf den Tablets verwendet werden. Mit Microsoft Office und weiteren Lern-Apps können die Vorteile der Digitalisierung für einen modernen Unterricht genutzt werden. Die iPads bilden auch einen Beitrag zur Chancengleichheit, da alle Studierenden der Anfangsklassen über die gleichen technischen Lernvoraussetzungen verfügen. Zudem erweitern die Studierenden ihre Medienkompetenz, die mit voranschreitender Digitalisierung immer bedeutsamer in ihren zukünftigen Arbeitsfeldern (z.B. Kita, Schule, Jugendarbeit, Sonderpädagogischen Einrichtung) wird. Die Fachakademie beabsichtigt in den kommenden Schuljahren weitere Klassen mit iPads ausrüsten und begibt sich erneut auf innovative Wege.

Nachruf Dr. Wulf-Dietrich Kavasch

Dr. Wulf-Dietrich Kavasch ist am 8. Februar 2021 verstorben. Er war von 1989 bis 2019 Vorsitzender des Vereins Rieser Kulturtage und so ist es auch ihm zu verdanken, dass die Fachakademie am 17. Oktober 2009 als erste und bisher einzige Schule den „Rieser Kulturpreis“ erhielt. Dr. Kavasch nahm unsere Musical-Aufführungen ins Programm der Rieser Kulturtage auf und besuchte regelmäßig unsere Veranstaltungen – stets mit den wertschätzenden Worten: „Wenn die Fachakademie nicht schon den Rieser Kulturpreis erhalten hätte, würde ich diesen heute verleihen!“ Er war ein beeindruckender Mensch. Die Schulleitung der Fachakademie bekundet den hinterbliebenen Angehörigen ihr Beileid.
(Dr. Sigrid Christeiner)

Dr. Wulf-Dietrich Kavasch (rechts außen) bei der Verleihung des „Rieser Kulturpreises“ an die Fachakademie 

 

So erreichen Sie uns


Bitte beachten Sie, dass wir unter dieser Telefonnummer – mit Augsburger Vorwahl – zu erreichen sind:

Sekretariat: 0821/4558 164 00

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Dr. Christeiner: 0821/4558 164 10

CO2-Ampeln zur Pandemiebekämpfung

Wenn früher in Klassenräumen einer der häufigsten Ausrufe „Ruhe!“ war, so wird dieser in Zeiten von Corona abgelöst durch den Ausruf „Lüften!“. Alle sind sich einig, dass Frischluft eine der wichtigsten Maßnahmen ist, um die sich ansammelnden Aerosole in geschlossenen Räumen zu verringern. Doch wann ist es Zeit dafür?

An den katholischen Schulwerks-Schulen der Region, der Fachakademie für Sozialpädagogik und den Realschulen Maria Stern und Maria Ward Wallerstein, gibt es jetzt in jedem Unterrichtsraum eine kleine Ampel. Wechselt diese auf Gelb, dann ist der Co2-Gehalt in der Raumluft so angestiegen, dass damit auch der Aerosol-Gehalt Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich macht. Also ist ein gründliches Durchlüften angesagt und der Unterricht kann weitergehen.

„Mit dieser einfachen Lösung haben wir jetzt einen verlässlichen Anhaltspunkt, wann die Fenster und Türen zu öffnen sind und brauchen uns nicht mehr nur nach der doch eher vagen Regel „20 Minuten Unterricht, 5 Minuten Lüften“ richten“, meint Dr. Sigrid Christeiner, Schulleiterin der Fachakademie. Auch die Schülerinnen und Schüler der beiden Realschulen seien froh über diese Neuerung, wie die Schulleiter Thomas Möckel (Maria Stern Nördlingen) und Max Geiger (Maria Ward Wallerstein) mitteilen.

Die sogenannten Co2-Ampeln, die gut sichtbar im Klassenzimmer hängen, hat der katholische Träger, das Schulwerk der Diözese Augsburg, für alle seine 44 Schulen angeschafft. Peter Kosak, der Direktor des Schulwerks Augsburg, meint: „Wir haben schon vor einiger Zeit die Beschaffung der Lüftungsampeln in die Wege geleitet und können jetzt 1200 Stück ausliefern. Es war wichtig, früh dran zu sein, denn mittlerweile ist der Markt leergefegt.“

Die Staatsregierung fördert die Beschaffung von CO2-Ampeln, allerdings nur zu einem Teil. Für die drei Schulwerks-Schulen fallen keine zusätzlichen Kosten an, denn diese hat ebenfalls der private kirchliche Träger übernommen. „Das sind Gelder, die in unserer momentanen Situation gut investiert sind“, stellt Kosak klar. „So sorgen wir nicht nur für die Gesundheit unserer Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, sondern sichern auch noch einen geordneten Unterrichtsablauf.“ Grünes Licht für kleine Geräte in schwierigen Zeiten also! (pm)

Dr. Sigrid Christeiner neben einer neuen CO2-Ampel

 

Das aktuelle Corona-Hygienekonzept an der FakS

Bitte beachten Sie: Das Schulwerk der Diözese Augsburg hat ein umfassendes Hygienekonzept für alle Schulen entwickelt. Es gilt ab 08.09.2020 und beinhaltet folgende Grundprinzipien:

1. Die Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sind in allen Situationen unbedingt einzuhalten.
2. Die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten muss im Fall einer vorliegenden Ansteckung
unbedingt gewährleistet sein.
3. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist grundsätzlich für alle Personen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände verpflichtend.

Wir verweisen zudem auf unsere aktualisierte Hausordnung!

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf der Homepage der FakS über mögliche Änderungen und Anpassungen an die Infektionsentwicklungen.

Aktuell gilt die erweiterte Maskenpflicht: Studierende und Lehrkräfte müssen den Mundnasenschutz ab 21.10. verbindlich auch im Unterricht tragen.

Festakt: Fachschule für Grundschulkind-betreuung eingeweiht

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Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern hat die neue Fachschule für Grundschulkindbetreuung mit einem kirchlichen und weltlichen Festakt eingeweiht. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 ist der erste Ausbildungsjahrgang für den Beruf „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ mit 17 Teilnehmern, 15 Frauen und zwei Männern, gestartet. In Schwaben ist dies die erste und einzige Fachschule hierfür, bayernweit begannen die ersten Ausbildungsgänge erst vor einem Jahr. Die Fachschule befindet sich unter dem Dach der Fachakademie, die Räume werden gemeinsam genutzt, und auch das Lehrpersonal der Fachakademie unterrichtet zugleich in der Fachschule. Die Ausbildung eröffnet eine gute berufliche Perspektive, da ab 2025 ein Rechtsanspruch für Grundschulkindbetreuung besteht. „Wir wollen mit der Fachschule dem Fachkräftemangel begegnen, der immer größer wird, da der Rechtsanspruch 2025 auf Grundschulkindbetreuung in Bayern kommt. Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren werden damit fachlich qualifiziert begleitet. Außerdem wollen wir mit dem neuen Ausbildungsgang Menschen eine berufliche Perspektive bieten“, sagt Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner.
Den Einweihungsgottesdienst feierten Weihbischof Florian Wörner, Dekan Jürgen Eichler und Stadtpfarrer Benjamin Beck. Weibischof Wörner erinnerte sich in seiner Predigt an seine Zeit als Religionslehrer an der Grundschule und daran, wie neugierig und wissbegierig die Kinder waren und wie er gefordert war. Brigitte Auer, katholische Theologin, und Verena Dercho, Deutschlehrerin, verdeutlichten mit einer Legearbeit im Altarbereich, an der sich auch Studierende beteiligten, dass Kinder unter anderem der Wertevermittlung und des Schutzes bedürfen. Ein Musikensemble der Fachakademie begleitete den Gottesdienst feierlich. Die Schwestern des Klosters Maria Stern mit ihrer Oberin Sr. Sigrid Ritzer nahmen ebenfalls an dem Festakt teil. Aus dem Mutterhaus in Augsburg war die Provinzoberin Sr. Ludowika Lenz mit der Provinzrätin Sr. Ida Boneberger angereist. Von Seiten der evangelischen Kirche war Dekan Gerhard Wolfermann gekommen, Pfarrer Martin Rehner übernahm im Gottesdienst die Lesung und Pfarrerin Karin Schedler beteiligte sich im Musikensemble. Von der Regierung von Schwaben, der Aufsichtsbehörde, war Jens Schmitt, Leiter des Sachgebiets für berufliche Schulen im sozialen Bereich, angereist. Von der kommunalen Ebene waren die stellvertretende Landrätin Claudia Marb anwesend, Oberbürgermeister David Wittner und seine Vorgänger im Amt, Hermann Faul und Paul Kling, sowie Stadtarchivar Dr. Wilfried Sponsel.

In ihrer Ansprache sagte Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner: „Um die Grundschulkindbetreuung professionell gestalten zu können, sind Fachkräfte nötig, die nicht nur intuitiv und wohlwollend mit Kindern agieren, sondern auch das entsprechende theoriegeleitete Wissen mitbringen, sich im Team einbringen, eine entsprechende Konzeption erstellen können, sich mit anderen Professionen austauschen – zum Beispiel Lehrkräften, Schulbegleitern oder anderen – und im Überblick mit Kolleginnen, Eltern und Lehrkräften zum Wohle der Kinder tätig sind.“
Die Fachschülerinnen und Fachschüler bringen unterschiedlichste Bildungs- und Berufserfahrungen mit – zum Teil auch Migrationshintergründe. So finden sich zum Beispiel zwei Diplom-Mathematiker darunter, deren Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt wurden, eine studierte Sportlehrerin, eine Modeberaterin, eine Tourismuskauffrau, zwei Frisörinnen, zwei Kinderpflegerinnen, ein Bankkaufmann oder auch eine studierte islamische Religionspädagogin. Teilweise kommen die bildungserfahrenen Fachschüler auch aus Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und suchen nach einer neuen beruflichen Perspektive in Deutschland.
Der weltliche Teil des Festakts fand in der Turnhalle des Bildungszentrums Maria Stern unter den gebotenen Hygiene- und Abstandsbedingungen statt. Studierende der Fachakademie-Klassen 2ab beteiligten sich auf unterschiedliche Weise am Festakt: Sie übernahmen die Moderation und führten durch das Programm, eine Vierer-Tanzgruppe bot Pantomime-Aufführungen dar und eine Studierenden-Band spielte Songs, Lukas Kokott trat gar als Solist am E-Piano und mit Gesang auf. Die Lehrkräfte Elke Denk und Timo Meister rezitierten das Gedicht „Die 100 Sprachen des Kindes“ von Loris Malaguzzi, in dem es um die vielerlei Arten geht, wie Kinder ursprünglich die Welt erleben und sich aneignen.
Die Ausbildung dauert zwei Jahre und besteht aus einem überwiegend theoretischen ersten Ausbildungsjahr an der Fachschule und einem praktischen zweiten Jahr, dem sogenannten Berufspraktikum. Nähere Informationen zu Inhalten der Ausbildung und zu den Aufnahmebedingungen finden sich auf unserer Website. Angesichts coronabedingter beruflicher Kurzarbeit oder zukünftiger Arbeitslosigkeit biete die Ausbildung eine attraktive oder alternative weiterführende berufliche Perspektive, wie die Schulleiterin betont. Bewerbungen für das Schuljahr 2021/22 können ab sofort an der Fachakademie und Fachschule Maria Stern in Nördlingen erfolgen. Ausführliche Informationen zu der Ausbildung finden Sie unter Ausbildung > Fachschule für Grundschulkindbetreuung

 

42 staatlich geprüfte Kinderpfleger/innen

An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern sind am vergangenen Montag 42 staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger feierlich entlassen worden. Die Absolventen aus zwei Klassen schlossen damit ihre zweijährige Ausbildung ab, die aus Praxisphasen in Kinderkrippen, Kindergärten und Einrichtungen für Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie begleitenden Reflexionstagen an der Fachakademie besteht. Die Abschiedsfeier, in deren Zentrum eine Text-Meditation stand, fand im Pfarrsaal St. Salvator statt.
Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass wegen Corona die praktischen Abschlussprüfungen nicht wie sonst in den Einrichtungen stattfinden konnten, sondern dieses Jahr an der Fachakademie unter veränderten Bedingungen abgehalten werden mussten. Sie wies auch auf die schwierige Situation der Kinder hin, die unter den Einschränkungen der Pandemie besonders litten und „in unterschiedlicher mentaler und emotionaler Verfassung“ nun wieder in die Einrichtungen kämen und diese vor große Herausforderungen stellten.
Die katholische Theologin Brigitte Auer leitete eine musikalisch begleitete Text-Meditation zum Thema „Wenn Brot zu Rosen wird“. Dazu stellte sie eine Legende der heiligen Elisabeth von Thüringen vor, die sich für die Armen einsetzte und ihnen Brot brachte, gegen den Willen ihres Mannes. Als dieser sie eines Tages kontrollierte, als sie wieder mit einem Korb Brote unterwegs zu den Armen war, verwandelten sich die Brote in Rosen, sodass sie aus dieser Situation gerettet wurde. Brigitte Auer deutete die Botschaft der Legende so, dass Gott hinter dem Tun der Elisabeth stand. Übertragen auf die Berufspraxis stehe die Geschichte stellvertretend für „die wunderbaren Erfahrungen, die ein Erzieher machen kann, wenn sein erzieherisches Handeln Wirkungen zeigt, die er gar nicht erwartet hat und die weit über das hinausgehen, was er geben kann“, sagt Brigitte Auer. Das Brot stehe für das, was der Erzieher den Kindern anbiete, aber dass daraus Rosen werden, das könne man nicht selbst steuern. Die Absolventen erhielten auch ein rotes Chiffontuch geschenkt, das Teil einer Übung war.

Sie umfassten hierzu das Tuch mit der geschlossenen Hand, bis es darin verschwunden war, und öffneten anschließend die Hand vorsichtig – das Tuch quoll hervor, was optisch an das Aufblühen einer Rose erinnerte. In schwierigen Momenten könnten die Absolventen später diese Übung wiederholen, um Mut zu schöpfen.
Die Klassenlehrer überreichten den Absolventen sodann ihre Abschlusszeugnisse. Als Jahrgangsbeste wurden geehrt: Anna Roschmann (1,0), Jasmin Dörr (1,22), Theresa Gerstner (1,22), Anna-Lena Schein (1,33), Amelie Riedel (1,33) und Laura Rößler (1,44).
Manuel Wunder, einer der beiden Klassensprecher, sagte in seiner kurzen Rede, dass die Erzieherpraktikanten zielführend auf die Prüfung vorbereitet worden seien und dass die meisten nun positiv gestimmt in die Erzieherausbildung gingen. Theresa Gerstner, die andere Klassensprecherin, sagte im Rückblick auf die Ausbildung: „Es gab viele schöne Momente in den Einrichtungen, auch stressige Prüfungsphasen waren dabei und interessante Unterrichtsstunden.“ Manuel betont zudem: „Aber auch traurige Erlebnisse haben uns dieses Jahr begleitet, als unsere 19-jährige Freundin und Mitschülerin Janina Sindel bei einem Verkehrsunfall verstorben ist.“ Vielfältige musikalische Darbietungen durchzogen die Feier und betonten die weitreichende Bedeutung der musisch-kreativen Fähigkeiten in der Praxis. (Foto: Die Jahrgangsbesten mit Frau Dr. Christeiner und den Lehrkräften Frau Klopfer und Herr Huslig-Haupt)

 

OB Wittner zu Besuch in der FakS

Oberbürgermeister David Wittner ist am Freitag, dem 19. Juni, einer Einladung an die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern gefolgt, um die Schule und ihre Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen und mit der Schulleitung wichtige, beiderseitige Anliegen zu besprechen.
Wittner, der selbst zwei fünfjährige Zwillinge und ein dreijähriges Kind hat, weiß um die Bedeutung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Kita- und Vorschulalter. Bezüglich des neuen Ausbildungsgangs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“, der im September an der Fachakademie startet und für den noch immer Bewerber und kooperierende Einrichtungen gesucht werden, möchte er an den städtischen Ganztagsschulen und den beiden Horten den Personalbedarf der Stadt ermitteln.
Ein weiterer Punkt des Gesprächs betraf die Einheit des Bildungszentrums Maria Stern. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass das Bildungszentrum Maria Stern erhalten bleibt, wenn das Haus für Kinder demnächst auszieht. Die Fachakademie würde die Räumlichkeiten gerne für Unterrichtszwecke nutzen“, sagt Frau Dr. Sigrid Christeiner, Schulleiterin der Fachakademie. Oberbürgermeister Wittner befürwortete es ebenfalls, dass das Bildungszentrum im Herzen der Stadt erhalten bleibt. Bezüglich der Parkplatzsituation vor dem Schulhaus möchten sowohl die Stadtverwaltung als auch die Schulleitung ab dem neuen Schuljahr verstärkt darauf hinwirken, dass die Studierenden verantwortungsvoll parken, nach Möglichkeit vor den Toren oder im Parkhaus. Anlieger hatten sich zuletzt öfters wegen der parkenden Pkws der Studierenden beschwert.

Da die Turnhalle an der Augsburger Straße für den Schulsport nicht ausreichend ist, würde die Schulleitung gerne die Halle in Kleinerdlingen, die momentan renoviert wird, ab September mit nutzen. Wittner befürwortete dies. Auch das Aufstellen von speziellen Abfalleimern für Zigarettenkippen in der näheren Umgebung des Bildungszentrums ist beiden Seiten ein Anliegen. Die Fachakademie möchte sich auch weiterhin in die Feste der Stadt einbringen. „Beim Stabenfest werden wir unser Angebot an kostenfreien Kinderspielen auf der Kaiserwiese weiterführen und wir sind auch beim Stadtmauerfest wieder bereit, trotz Ferienzeit eine kostenfreie Spielstraße anzubieten“, so Dr. Sigrid Christeiner.

Einblick in die Prüfungszeit an der FakS

Die Prüfungen an der FakS finden in diesem Jahr unter strengen Hygieneauflagen statt. Wir wünschen allen Studierenden bei den Prüfungen viel Erfolg!

Stern schmückt den Innenhof

Endlich findet der Stern von Maria Stern seinen Platz im Innenhof der FakS. Gestaltet wurde das Kunstwerk von Frau Scholz und Studierenden.

Digitalisierung-Strategie des Schulwerks Augsburg

Alle Lehrkräfte der FakS Nördlingen wurde vom Träger, dem Schulwerk Augsburg, Ende März mit neuen Laptops ausgestattet. Ein sehr vorausschauendes Engagement – von dem jetzt Lehrkräfte und Studierende gleichermaßen profitieren: Denn der Unterricht findet aktuell aufgrund der Coronakrise ausschließlich digital statt. Frau Dr. Christeiner, Leiterin der FakS Nördlingen, überreichte den Lehrkräften die neuen Laptops persönlich. In gebührendem zeitlichen und räumlichen Abstand, wie auf dem Foto ersichtlich.

Vertiefte Kommunikation zwischen Kita-Zentrum und FakS

Die FakS Maria Stern in Nördlingen und das Katholische Kita-Zentrum St. Simpert in Augsburg werden zukünftig vertieft innerhalb des Modellversuchs „OptiPrax“ (für AbiturientInnen) und des weiteren Modellversuchs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ – Start 2020 – kooperieren.
Inhaltliche Konkretisierungen und Abstimmungsmodalitäten fanden innerhalb eines interessanten und wertschätzenden Gespräches im Kita-Zentrum am 6. Februar in Augsburg statt. Im Bild: Dr. Christeiner (Leitung der FakS) , Kita-Zentrum Vorstandsvorsitzender Günter Groll, Personalverantwortlichen Robert Bläß, Werner Stehmann (Stellvertreter) und Christa Meyr (Verwaltungsangestellte).

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Für das Ausbildungsmodell „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ stellt das Kita-Zentrum 10 Praxisplätze zur Verfügung.

8. Bildungskongress des Katholischen Schulwerks Bayern

„Schöpfungsverantwortung“ und „Gerechtigkeit“ waren das zentrale Thema des 8. Bildungskongress des Katholischen Schulwerks in Bayern am 10. und 11. Februar 2020 in Bayern im Haus St Ulrich. Zwei sehr spannende Tage mit vielen interessanten Gesprächen und Vorträgen!

Buntes Programm der Zusammenarbeit

In Kooperation mit der Lebenshilfe Donau-Ries e. V. veranstalteten Studierende der FakS 2 in Wohnheimen der Lebenshilfe Donau-Ries e. V. in Nördlingen offene Angebote für Menschen mit Behinderung. Das stand auf dem Programm:
11.01.20 Winterlandschaft mit Sockenschneemännern

18.01.20 Wir backen gemeinsam Pizza

25.01.20 Gestalten einer Faschingsfeier

01.02.20 Bayerisches Fest

08.02.20 Faschingstag

15.02.20 Sockenpuppentheater.

So konnten Bewohner der Wohnheime der Lebenshilfe u.a. mit einer Gruppe Studierenden am 08.02.20 Fasching feiern. Neben Bastelangeboten wurde getanzt und zum krönenden Abschluss des Tages tanzten Mädchen der Faschingsgarde Wemding. Auch die Schulleiterin der FakS Maria Stern Dr. Sigrid Christeiner nahm mit viel Freude an dem Angebot teil – und so tanzten alle gemeinsam sogar das Fliegerlied.

Workshop Suchtprävention

Stefan Graßl, Diplom-Sozialpädagoge, Präventionsfachkraft am LRA Donau-Ries und Leiter des AK Suchtprävention, veranstaltete im Sinne der Multiplikatorenschulung mit interessierten zukünftigen Erzieherinnen am 16.12.2019 einen Workshop zur Suchtprävention. Auf Grund der vielfältigen Arbeitsfelder einer pädagogischen Fachkraft ist es durchaus möglich mit der Suchtproblematik im Berufsleben konfrontiert zu werden, sei es im Bereich der stationären Jugendhilfe, im Behindertenbereich, bei der Arbeit mit psychisch Kranken oder auch in klassischen Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten oder Hort, wo sie auf suchtbelastete Eltern treffen. Herr Graßl stellte dar, wie wichtig das Bewusstsein über die eigene Haltung, das Fachwissen, Kenntnisse über Hilfsmöglichkeiten und ein Präventionskonzept sind. Auf die für Jugendliche besonders interessanten legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin sowie das viel diskutierte Cannabis wurde im Besonderen eingegangen.

Studierende informieren sich auf der ConSozial

Am 07.11.19 besuchte die Klasse OptiPrax 2 der FakS Nördlingen gemeinsam mit Herrn Freudhöfer, Herrn Stehmann und Herrn Huslig-Haupt die ConSozial auf dem Messegelände in Nürnberg. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit um sich über branchenspezifische Produkte, Dienstleistungen, Bildungsangebote und innovative Konzepte zu informieren, im Gespräch mit Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen neue Impulse für die eigene Praxis zu erhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Alles in allem ein rundum gelungener Messebesuch!

Fortbildung: Zusatzqualifikation für PraxismentorInnen

Neue Fortbildungsveranstaltung an der FakS Nördlingen jeweils von 9 bis 16.30 Uhr mit den Referenten Stefan Paetzholdt-Hofner, Dipl. Sozialpädagoge (FH), und Irene S. Lederle, Rechtsanwältin. Schwerpunktthema ist die Praktikantenanleitung.

Modul 1: 01./02.10.19

Modul 2: 16./17.01.20

Modul 3: 05./06.03.20

Modul 4: 27./28.05.20

Wir trauern um unsere Erzieherpraktikantin Janina Sindel

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen (Psalm 91,11).

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen trauert um Janina Sindel. Plötzlich und für uns alle unfassbar verstarb die junge Erzieherpraktikantin nach einem tragischen Verkehrsunfall. Unser ganzes Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Janina, wir vermissen dich in unserem Kreis. Du warst ein so hilfsbereiter und warmherziger Mensch. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Deine Mitstudierenden, LehrerInnen und die Schulleitung.

Special: Unsere schönsten Erlebnisse während der Auslandspraktika 2019

Auslandspraktikum Spanien 25.10.2019 – 23.11.2019. Das Highlight schlecht hin war die Kirche Sagrada Familia, die von unserer Wohnung nur zehn Minuten entfernt war. Wir alle waren von der Schönheit dieses Bauwerks beeindruckt. Besonders erwähnenswert sind die detailreichen Fassaden, welche die Weihnachts- und Passionsgeschichte zeigen. Auch das Licht, welches durch die Fenster ins Innere der Sagrada Familia strömte, gab eine ganz tolle Stimmung und lud zum Verweilen ein. Ein weiteres Highlight des Auslandspraktikums waren die vielen Ausflüge im Kindergarten.

Nach der Brotzeit am Morgen machten wir uns meistens auf den Weg zu einem Spielplatz in der Stadt oder an den Strand, welcher nur zehn Minuten von unserer Einrichtung entfernt war. Dies war für uns alle eine tolle und abwechslungsreiche Erfahrung, da sowohl die Kinder als auch wir als Praktikantinnen die Umgebung besser kennenlernen konnte.
Nach der Arbeit trafen wir uns oft am Strand und ließen dort den Tag ausklingen. Das beruhigende Meerrauschen und der Blick in den wunderschön abendrot gefärbten Horizont, gaben uns die Möglichkeit unsere Gedanken und Erfahrungen, die wir über den Tag eingefangen haben, zu reflektieren und auszutauschen.

Auslandspraktikum Irland 25.10.2019 – 23.11.2019. Einer unserer beeindruckendsten Momente im Auslandspraktikum in Irland war der Cliffwalk von Greystones nach Bray. Die Wanderung entlang der Klippen, mit Blick auf das Meer, war einmalig. Ein weiteres Highlight stellte die irische Hauptstadt Dublin mit den zahlreichen Straßenmusikanten dar. Außerdem fiel uns der extravagante Weihnachtsschmuck auf, der schon viel früher als bei uns die Straßen beleuchtet.
Auch die weltberühmten Cliffs of Moher beeindruckten uns durch den atemberaubenden Ausblick.

Außerdem gefiel uns das irische Schulsystem mit ihrer wertschätzenden und liebevollen Art. Wir würden das Land auf jeden Fall noch einmal besuchen, vor allem wegen der Aufgeschlossenheit und der freundlichen Art der irischen Menschen. Im Bild: Die Schulleiterin der St. Laurence’s National School Carol Mooney mit Stellvertreterin, sowie die Schulleiterin der Fachakademie Frau Dr. Christeiner und die Koordinatorin des Auslandspraktikums Elke List.

Auslandspraktikum Österreich 25.10.2019 – 23.11.2019. Unser Auslandspraktikum in Linz war interessant und spannend, aber auch anstrengend (ganztags arbeiten und dann noch einkaufen und kochen). Wir waren sehr angenehm überrascht und auch stolz, dass die deutsche Erzieherausbildung in Österreich so gelobt wird. Die Hortpädagogik kannten wir bisher nicht und die Hausaufgabenbegleitung war teilweise schon herausfordernd.

Die Gruppenaktivtäten außerhalb der Arbeitszeit haben uns allen Spaß gemacht, darunter einen gemeinsame Reise nach Wien und ein Ausflug auf den Pöstlingberg. Mehr Informationen zu den Auslandspraktika finden Sie unter der Rubrik Zusatzangebote.

Informationstag lockt viele Besucher an die FakS

Auch in diesem Herbst öffnete die Fachakademie wieder ihre Pforten für interessierte BesucherInnen. Und die kamen zahlreich! Es gab aber auch viel zu entdecken in den Räumen der FakS: Studierende und Lehrkräfte standen Rede und Antwort, die Schulleitungen führte vor Ort Bewerbungsgespräche, in Vorträgen und Präsentationen bekamen die Besucher einen umfassenden Überblick über die angebotenen Inhalte und die Schwerpunkte an der FakS. Um viele Erkenntnisse reicher und gestärkt nach einem alkoholfreien Getränk an der Cocktailbar verließen die Besucher an diesem Tag die FakS.

News

30/09
2019

Große Ehre für die FakS

Gütesiegel „Geprüfte Unterrichtsqualität“

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern nahm als Pilotschule teil am Projekt „Streck Deine Hand aus“ des Schulwerks der Diözese Augsburg. Der innovative Lehrgang zur Unterrichtsentwicklung auf der Basis der Hattie-Studie, wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Klaus Zierer, Universität Augsburg, umfasste acht Module, verteilt auf insgesamt sechs umfangreiche Fortbildungsveranstaltungen, und erstreckte sich über insgesamt eineinhalb Jahre. Das Ergebnis: Die FakS Nördlingen ist Vorreiter! Sie bekam jetzt neben drei weiteren Schulen das Gütesiegel „Geprüfte Unterrichtsqualität“ verliehen.

12/09
2019

Stadtmauerfest Nördlingen

Besucherandrang auf der Spielstraße der FakS

Die von der FakS organisierte Spielstraße mit Kinderschminken, Kasperletheater und jeder Menge lustiger Aktivitäten rund um die Geschichte Nördlingens erfreute sich auch in diesem Jahr wieder enormer Beliebtheit bei Groß und Klein. Lehrkräfte und Studierende begeisterten mit ihrem vielfältigen Angebot, so dass sich v. a. am Samstag bei Sonnenschein lange Schlangen vor den Spielstationen bildeten.

07/08
2019

Sozialpädagogisches Seminar

Abschlussfeier SPS 2019

52 Erzieherpraktikant/innen feierten am 22.07.19 ihren Kinderpflegeabschluss im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung im Pfarrzentrum St. Salvator.

Sich bei aller Professionalität immer wieder von kindlicher Phantasie zum Weiterträumen inspirieren zu lassen, dafür stand das Symbol „Seifenblasen“, das in Andacht und Abschlussfeier thematisiert wurde.

29/07
2019

Zwei Ausbildungswege

Abschlussfeier BP/ OptiPrax 2019

Insgesamt 79 Absolventinnen und Absolventen aus zwei Ausbildungswegen kann die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen dieses Jahr zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratulieren.

55 ehemalige Studierende absolvierten die Ausbildung auf traditionellem Weg. Zudem konnte dieses Jahr der erste Jahrgang des Modell­versuchs OptiPrax verabschiedet werden.

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Im Bild: Ehrung der Besten

13/07
2019

Lohn für Engagement

Director’s Lunch 07/19

Schulwerksdirektor Peter Kosak lädt zum „Director’s Lunch“: Ein Foodtruck bezieht vor der FakS Stellung und serviert leckeres Edel-Fastfood. Zwei Stunden besteht die Gelegenheit, mit dem Chef ins Gespräch zu kommen.

Zweimal im Jahr zeichnet Direktor Peter Kosak auf diese Weise eine der Schulwerksschulen für ihr Engagement in der Schulentwicklung aus. Im Juli durfte sich die FakS über diese Auszeichnung freuen.

13/07
2019

Besinnungstage

Berufen sein

Prophetie hat viele Gesichter: Ermutigung und Begleitung (Debora), Freude und Begeisterung (Mirjam), Protest und Ermahnung (Jeremia), Poesie und Vision (Jesaia) sind nur einige davon.

Die beiden Besinnungstage in FakS und OptiPrax fanden in diesem Jahr erstmals in der Akademie Wallerstein statt. Die Studierenden lernten in Arbeitsgruppen je einen von vier alttestamentlichen Propheten kennen. Im Wechsel von Besinnung und kreativer Gestaltung näherten sie sich der Frage nach der eigenen Berufung an.

22/05
2019

Musical 2019

Asyl im Bienenstock

Alle im Bienenstock arbeiten emsig und das Honigwirtschaftsjahr verspricht außerordentliche Erträge. Da kommen eines Tages einige fremde Bienen an und bitten eingelassen zu werden …

Mehr als 100 Studierende der FakS verzauberten das Publikum am 10.05.19 mit kreativen Kostümen und Kulissen, mitreißenden Gesangseinlagen und atemberaubenden Inszenierungen. Dabei jagte ein Highlight das nächste: vom kunterbunten Treiben über jazzige Rat-Pack-Einlagen verschiedenster Bienen bis zu einer überragenden Darstellung der Inklusion!

13/05
2019

Nördlingens schönster Schultag

Stabenfest 05/19

Einer Tradition aus dem 15. Jht. folgend, huldigen Kinder aus den örtlichen Kindergärten und Schulen am Stabenfest dem Rat der Stadt.

Dr. Sigrid Christeiner wohnte als Honoratiorin der feierlichen Handlung am Marktplatz bei.

Gemeinsam zog man auf die Kaiserwiese, wo im Festzelt der Festakt für die Honoratior/innen bei Stabenwürsten und Käse ausklang.

Musical 05/2019
„Asyl im Bienenstock

In einem Bienenstock verläuft das Leben der Bienen so wie immer: Alle arbeiten emsig und das Honigwirtschaftsjahr verspricht außerordentliche Erträge. Da kommen eines Tages einige fremde Bienen an und bitten, eingelassen zu werden. Sie möchten bei ihnen wohnen, da in ihrem eigenen Stock ein Krieg ausgebrochen ist. Gern nimmt man die Fremden auf.

Als jedoch ein zweites Mal Bienen um Einlass bitten und dann auch noch ein drittes Mal, und als plötzlich ein Schwarm angeflogen kommt, gibt es Probleme. Das Bienenvolk spaltet sich in zwei Lager. Beinahe wäre es auch hier zu einer harten Auseinandersetzung gekommen, wenn man nicht einen klugen Gedanken gehabt hätte … Das Musical 2020 kann leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Wir freuen uns auf eine Aufführung im nächsten Jahr!