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Festakt: Fachschule für Grundschulkind-betreuung eingeweiht

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern hat die neue Fachschule für Grundschulkindbetreuung mit einem kirchlichen und weltlichen Festakt eingeweiht. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 ist der erste Ausbildungsjahrgang für den Beruf „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ mit 17 Teilnehmern, 15 Frauen und zwei Männern, gestartet. In Schwaben ist dies die erste und einzige Fachschule hierfür, bayernweit begannen die ersten Ausbildungsgänge erst vor einem Jahr. Die Fachschule befindet sich unter dem Dach der Fachakademie, die Räume werden gemeinsam genutzt, und auch das Lehrpersonal der Fachakademie unterrichtet zugleich in der Fachschule. Die Ausbildung eröffnet eine gute berufliche Perspektive, da ab 2025 ein Rechtsanspruch für Grundschulkindbetreuung besteht. „Wir wollen mit der Fachschule dem Fachkräftemangel begegnen, der immer größer wird, da der Rechtsanspruch 2025 auf Grundschulkindbetreuung in Bayern kommt. Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren werden damit fachlich qualifiziert begleitet. Außerdem wollen wir mit dem neuen Ausbildungsgang Menschen eine berufliche Perspektive bieten“, sagt Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner.
Den Einweihungsgottesdienst feierten Weihbischof Florian Wörner, Dekan Jürgen Eichler und Stadtpfarrer Benjamin Beck. Weibischof Wörner erinnerte sich in seiner Predigt an seine Zeit als Religionslehrer an der Grundschule und daran, wie neugierig und wissbegierig die Kinder waren und wie er gefordert war. Brigitte Auer, katholische Theologin, und Verena Dercho, Deutschlehrerin, verdeutlichten mit einer Legearbeit im Altarbereich, an der sich auch Studierende beteiligten, dass Kinder unter anderem der Wertevermittlung und des Schutzes bedürfen. Ein Musikensemble der Fachakademie begleitete den Gottesdienst feierlich. Die Schwestern des Klosters Maria Stern mit ihrer Oberin Sr. Sigrid Ritzer nahmen ebenfalls an dem Festakt teil. Aus dem Mutterhaus in Augsburg war die Provinzoberin Sr. Ludowika Lenz mit der Provinzrätin Sr. Ida Boneberger angereist. Von Seiten der evangelischen Kirche war Dekan Gerhard Wolfermann gekommen, Pfarrer Martin Rehner übernahm im Gottesdienst die Lesung und Pfarrerin Karin Schedler beteiligte sich im Musikensemble. Von der Regierung von Schwaben, der Aufsichtsbehörde, war Jens Schmitt, Leiter des Sachgebiets für berufliche Schulen im sozialen Bereich, angereist. Von der kommunalen Ebene waren die stellvertretende Landrätin Claudia Marb anwesend, Oberbürgermeister David Wittner und seine Vorgänger im Amt, Hermann Faul und Paul Kling, sowie Stadtarchivar Dr. Wilfried Sponsel.

In ihrer Ansprache sagte Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner: „Um die Grundschulkindbetreuung professionell gestalten zu können, sind Fachkräfte nötig, die nicht nur intuitiv und wohlwollend mit Kindern agieren, sondern auch das entsprechende theoriegeleitete Wissen mitbringen, sich im Team einbringen, eine entsprechende Konzeption erstellen können, sich mit anderen Professionen austauschen – zum Beispiel Lehrkräften, Schulbegleitern oder anderen – und im Überblick mit Kolleginnen, Eltern und Lehrkräften zum Wohle der Kinder tätig sind.“
Die Fachschülerinnen und Fachschüler bringen unterschiedlichste Bildungs- und Berufserfahrungen mit – zum Teil auch Migrationshintergründe. So finden sich zum Beispiel zwei Diplom-Mathematiker darunter, deren Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt wurden, eine studierte Sportlehrerin, eine Modeberaterin, eine Tourismuskauffrau, zwei Frisörinnen, zwei Kinderpflegerinnen, ein Bankkaufmann oder auch eine studierte islamische Religionspädagogin. Teilweise kommen die bildungserfahrenen Fachschüler auch aus Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und suchen nach einer neuen beruflichen Perspektive in Deutschland.
Der weltliche Teil des Festakts fand in der Turnhalle des Bildungszentrums Maria Stern unter den gebotenen Hygiene- und Abstandsbedingungen statt. Studierende der Fachakademie-Klassen 2ab beteiligten sich auf unterschiedliche Weise am Festakt: Sie übernahmen die Moderation und führten durch das Programm, eine Vierer-Tanzgruppe bot Pantomime-Aufführungen dar und eine Studierenden-Band spielte Songs, Lukas Kokott trat gar als Solist am E-Piano und mit Gesang auf. Die Lehrkräfte Elke Denk und Timo Meister rezitierten das Gedicht „Die 100 Sprachen des Kindes“ von Loris Malaguzzi, in dem es um die vielerlei Arten geht, wie Kinder ursprünglich die Welt erleben und sich aneignen.
Die Ausbildung dauert zwei Jahre und besteht aus einem überwiegend theoretischen ersten Ausbildungsjahr an der Fachschule und einem praktischen zweiten Jahr, dem sogenannten Berufspraktikum. Nähere Informationen zu Inhalten der Ausbildung und zu den Aufnahmebedingungen finden sich auf unserer Website. Angesichts coronabedingter beruflicher Kurzarbeit oder zukünftiger Arbeitslosigkeit biete die Ausbildung eine attraktive oder alternative weiterführende berufliche Perspektive, wie die Schulleiterin betont. Bewerbungen für das Schuljahr 2021/22 können ab sofort an der Fachakademie und Fachschule Maria Stern in Nördlingen erfolgen.

Oberbürgermeister Wittner, Herr Kosak, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg und Schulleiterin Frau Dr. Christeiner

Die Legearbeit passend zum Thema des Gottesdienstes „Birg mich im Schatten deiner Flügel“ (Ps 17,8). Die fünf Kerzen stehen für die Grundschulkinder, die farbigen Bänder für die Fürsorge der Pädagogen, das goldene Organza-Tuch für die bergenden „Flügel“ Gottes.

Staatlich anerkannte Erzieher/innen feierlich verabschiedet

An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern sind 96 staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher feierlich verabschiedet worden. Die Abschiedsfeiern für die 63 Erzieher aus der klassischen, fünfjährigen Ausbildung sowie für die 33 Erzieher aus dem verkürzten, drei Jahre dauernden Modellversuch OptiPrax fanden diese und vergangene Woche statt.
Beide Feiern begannen mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Salvator, an dem Lehrkräfte und Absolventen mitwirkten. Die Gottesdienste standen unter dem Thema „Eine Meisterleistung“ beziehungsweise „Habt Mut und Vertrauen“. Die anschließenden Verabschiedungsfeiern konnten pandemiebedingt dieses Jahr nicht wie sonst in der Wallfahrt in Wemding stattfinden, sondern mussten in die Turnhalle des Bildungszentrums Maria Stern verlegt werden, damit der Sicherheitsabstand und die Hygienebestimmungen eingehalten werden konnten.
In ihrer Verabschiedungsrede an die Erzieherinnen und Erzieher aus der fünfjähren Ausbildung sagte Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner, dass die Coronakrise jüngst gezeigt habe, wie wichtig der Erzieherberuf in der Gesellschaft sei. Sie wies zudem auf die Situation von Schulkindern in ärmeren Ländern hin, deren Bildungschancen durch Corona zusätzlich geschmälert würden. Von den Erzieherinnen und Erziehern verlange die Pandemie ein hohes Maß an Flexibilität, eine Kompetenz, die im Erzieherberuf zentral sei, da sich die Gesellschaft und somit Kinder, Jugendliche, Erwachsene und auch die Erzieherpersönlichkeit permanent veränderten. Sie wünschte den Absolventinnen für ihre Zukunft: „Bleiben Sie neugierig, wissbegierig, verantwortungsbewusst und vielleicht auch unserer Fachakademie verbunden!“ Laura Wiedemann, Sprecherin des Jahrgangs, sagte rückblickend auf die vergangenen fünf Jahre und mit gewissem Stolz: „Und jetzt sind wir hier, wir haben uns diesen riesigen Berg hochgekämpft.“ Sie sei sich sicher, jeder von ihnen würde seinen Weg weitergehen, ob als Erzieherin, Gruppenleitung, Studentin oder in einem anderen, neuen Betätigungsfeld. Als Jahrgangsbeste wurden geehrt: Patricia Bosch (1,24), Laura Wiedemann (1,36), Lisa Hafner (1,43) und Nicole Neumayr (beste Ergänzungsprüfung mit 1,28).

Bei einer weiteren Feier wurden 33 Absolventen des dreijährigen Modellversuchs OptiPrax, der Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen, verabschiedet. Als Jahrgangsbeste wurden ausgezeichnet: Annika Beck (1,0), Tamara Bothe (1,14), Sophia Pokorny (1,26), Elena Sedlmeyr (1,07) und Vanessa Schwab (1,19). Karl-Werner Stehmann, stellvertretender Schulleiter, blickte in seiner Rede auf den Erfolg des OptiPrax-Modells zurück: „Vor circa fünf Jahren hat die Bayerische Staatsregierung das Kultusministerium beauftragt, Erzieherausbildungsgänge zu entwickeln, die für neue Zielgruppen attraktiv sind, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Als Zielgruppe waren Abiturienten und Quereinsteiger im Visier. In der Auswertung des Modellversuchs konnte bestätigt werden. dass dieses Ziel erreicht wurde. Statistisch gesehen gehören Sie auch zu dieser Gruppe, einige von Ihnen hatten schon andere Berufe ausgeübt, manche studiert, einige kamen unmittelbar nach den Abitur“ Er hob hervor, dass die Studierenden unter den durch Corona erschwerten Bedingungen offenbart hätten, dass sie über Resilienzfaktoren verfügten, neben ihrer Flexibilität, eine hohe Selbststeuerungsfähigkeit zeigten oder über ein stützendes Umfeld, verfügen und auch die Fachakademie versuchte Orientierung und Halt in schwierigen Zeiten zu vermitteln.
Die Rede der OptiPrax-Absolventen hielt Paula Scheerbaum. Sie sprach über „Die Zeit unseres Lebens“ und rief den anderen Absolventen zu: „Die Zeit eures Lebens ist da! Genießt die Zeit!“ Sie bedankte sich bei der Schulleitung und den Lehrkräften für die zurückliegenden Jahre. Beide Feiern wurden musikalisch von der Band der Fachakademie und von einzelnen Einlagen der Absolventen begleitet.

Fotos: Die Jahrgangsbesten Berufspraktikanten mit Frau Dr. Christeiner und Herrn Stehmann und die Jahrgangsbesten aus OptiPrax3 mit Frau Dercho und Herrn Stehmann. (pm)

42 staatlich geprüfte Kinderpfleger/innen

An der Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern sind am vergangenen Montag 42 staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger feierlich entlassen worden. Die Absolventen aus zwei Klassen schlossen damit ihre zweijährige Ausbildung ab, die aus Praxisphasen in Kinderkrippen, Kindergärten und Einrichtungen für Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie begleitenden Reflexionstagen an der Fachakademie besteht. Die Abschiedsfeier, in deren Zentrum eine Text-Meditation stand, fand im Pfarrsaal St. Salvator statt.
Schulleiterin Dr. Sigrid Christeiner erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass wegen Corona die praktischen Abschlussprüfungen nicht wie sonst in den Einrichtungen stattfinden konnten, sondern dieses Jahr an der Fachakademie unter veränderten Bedingungen abgehalten werden mussten. Sie wies auch auf die schwierige Situation der Kinder hin, die unter den Einschränkungen der Pandemie besonders litten und „in unterschiedlicher mentaler und emotionaler Verfassung“ nun wieder in die Einrichtungen kämen und diese vor große Herausforderungen stellten.
Die katholische Theologin Brigitte Auer leitete eine musikalisch begleitete Text-Meditation zum Thema „Wenn Brot zu Rosen wird“. Dazu stellte sie eine Legende der heiligen Elisabeth von Thüringen vor, die sich für die Armen einsetzte und ihnen Brot brachte, gegen den Willen ihres Mannes. Als dieser sie eines Tages kontrollierte, als sie wieder mit einem Korb Brote unterwegs zu den Armen war, verwandelten sich die Brote in Rosen, sodass sie aus dieser Situation gerettet wurde. Brigitte Auer deutete die Botschaft der Legende so, dass Gott hinter dem Tun der Elisabeth stand.

Übertragen auf die Berufspraxis stehe die Geschichte stellvertretend für „die wunderbaren Erfahrungen, die ein Erzieher machen kann, wenn sein erzieherisches Handeln Wirkungen zeigt, die er gar nicht erwartet hat und die weit über das hinausgehen, was er geben kann“, sagt Brigitte Auer. Das Brot stehe für das, was der Erzieher den Kindern anbiete, aber dass daraus Rosen werden, das könne man nicht selbst steuern. Die Absolventen erhielten auch ein rotes Chiffontuch geschenkt, das Teil einer Übung war. Sie umfassten hierzu das Tuch mit der geschlossenen Hand, bis es darin verschwunden war, und öffneten anschließend die Hand vorsichtig – das Tuch quoll hervor, was optisch an das Aufblühen einer Rose erinnerte. In schwierigen Momenten könnten die Absolventen später diese Übung wiederholen, um Mut zu schöpfen.
Die Klassenlehrer überreichten den Absolventen sodann ihre Abschlusszeugnisse. Als Jahrgangsbeste wurden geehrt: Anna Roschmann (1,0), Jasmin Dörr (1,22), Theresa Gerstner (1,22), Anna-Lena Schein (1,33), Amelie Riedel (1,33) und Laura Rößler (1,44).
Manuel Wunder, einer der beiden Klassensprecher, sagte in seiner kurzen Rede, dass die Erzieherpraktikanten zielführend auf die Prüfung vorbereitet worden seien und dass die meisten nun positiv gestimmt in die Erzieherausbildung gingen. Theresa Gerstner, die andere Klassensprecherin, sagte im Rückblick auf die Ausbildung: „Es gab viele schöne Momente in den Einrichtungen, auch stressige Prüfungsphasen waren dabei und interessante Unterrichtsstunden.“ Manuel betont zudem: „Aber auch traurige Erlebnisse haben uns dieses Jahr begleitet, als unsere 19-jährige Freundin und Mitschülerin Janina Sindel bei einem Verkehrsunfall verstorben ist.“ Vielfältige musikalische Darbietungen durchzogen die Feier und betonten die weitreichende Bedeutung der musisch-kreativen Fähigkeiten in der Praxis.

Foto: Die Jahrgangsbesten mit Frau Dr. Christeiner und den Lehrkräften Frau Klopfer und Herr Huslig-Haupt.

OB Wittner zu Besuch in der FakS

Oberbürgermeister David Wittner ist am Freitag, dem 19. Juni, einer Einladung an die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern gefolgt, um die Schule und ihre Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen und mit der Schulleitung wichtige, beiderseitige Anliegen zu besprechen.
Wittner, der selbst zwei fünfjährige Zwillinge und ein dreijähriges Kind hat, weiß um die Bedeutung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Kita- und Vorschulalter. Bezüglich des neuen Ausbildungsgangs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“, der im September an der Fachakademie startet und für den noch immer Bewerber und kooperierende Einrichtungen gesucht werden, möchte er an den städtischen Ganztagsschulen und den beiden Horten den Personalbedarf der Stadt ermitteln.
Ein weiterer Punkt des Gesprächs betraf die Einheit des Bildungszentrums Maria Stern. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass das Bildungszentrum Maria Stern erhalten bleibt, wenn das Haus für Kinder demnächst auszieht. Die Fachakademie würde die Räumlichkeiten gerne für Unterrichtszwecke nutzen“, sagt Frau Dr. Sigrid Christeiner, Schulleiterin der Fachakademie. Oberbürgermeister Wittner befürwortete es ebenfalls, dass das Bildungszentrum im Herzen der Stadt erhalten bleibt.

Bezüglich der Parkplatzsituation vor dem Schulhaus möchten sowohl die Stadtverwaltung als auch die Schulleitung ab dem neuen Schuljahr verstärkt darauf hinwirken, dass die Studierenden verantwortungsvoll parken, nach Möglichkeit vor den Toren oder im Parkhaus. Anlieger hatten sich zuletzt öfters wegen der parkenden Pkws der Studierenden beschwert.
Da die Turnhalle an der Augsburger Straße für den Schulsport nicht ausreichend ist, würde die Schulleitung gerne die Halle in Kleinerdlingen, die momentan renoviert wird, ab September mit nutzen. Wittner befürwortete dies.Auch das Aufstellen von speziellen Abfalleimern für Zigarettenkippen in der näheren Umgebung des Bildungszentrums ist beiden Seiten ein Anliegen. Die Fachakademie möchte sich auch weiterhin in die Feste der Stadt einbringen. „Beim Stabenfest werden wir unser Angebot an kostenfreien Kinderspielen auf der Kaiserwiese weiterführen und wir sind auch beim Stadtmauerfest wieder bereit, trotz Ferienzeit eine kostenfreie Spielstraße anzubieten“, so Dr. Sigrid Christeiner.

Einblick in die Prüfungszeit an der FakS

Die Prüfungen an der FakS finden in diesem Jahr unter strengen Hygieneauflagen statt. Wir wünschen allen Studierenden bei den Prüfungen viel Erfolg!

Stern schmückt den Innenhof

Endlich findet der Stern von Maria Stern seinen Platz im Innenhof der FakS. Gestaltet wurde das Kunstwerk von Frau Scholz und Studierenden.

Digitalisierung-Strategie des Schulwerks Augsburg

Alle Lehrkräfte der FakS Nördlingen wurde vom Träger, dem Schulwerk Augsburg, Ende März mit neuen Laptops ausgestattet. Ein sehr vorausschauendes Engagement – von dem jetzt Lehrkräfte und Studierende gleichermaßen profitieren: Denn der Unterricht findet aktuell aufgrund der Coronakrise ausschließlich digital statt. Frau Dr. Christeiner, Leiterin der FakS Nördlingen, überreichte den Lehrkräften die neuen Laptops persönlich. In gebührendem zeitlichen und räumlichen Abstand, wie auf dem Foto ersichtlich.

Vertiefte Kommunikation zwischen Kita-Zentrum und FakS

Die FakS Maria Stern in Nördlingen und das Katholische Kita-Zentrum St. Simpert in Augsburg werden zukünftig vertieft innerhalb des Modellversuchs „OptiPrax“ (für AbiturientInnen) und des weiteren Modellversuchs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ – Start 2020 – kooperieren.
Inhaltliche Konkretisierungen und Abstimmungsmodalitäten fanden innerhalb eines interessanten und wertschätzenden Gespräches im Kita-Zentrum am 6. Februar in Augsburg statt. Im Bild: Dr. Christeiner (Leitung der FakS) , Kita-Zentrum Vorstandsvorsitzender Günter Groll, Personalverantwortlichen Robert Bläß, Werner Stehmann (Stellvertreter) und Christa Meyr (Verwaltungsangestellte).

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Für das Ausbildungsmodell „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ stellt das Kita-Zentrum 10 Praxisplätze zur Verfügung.

Impressionen vom 8. Bildungskongress des Katholischen Schulwerks Bayern

„Schöpfungsverantwortung“ und „Gerechtigkeit“ waren das zentrale Thema des 8. Bildungskongress des Katholischen Schulwerks in Bayern am 10. und 11. Februar 2020 in Bayern im Haus St Ulrich. Zwei sehr spannende Tage mit vielen interessanten Gesprächen und Vorträgen!

Buntes Programm der Zusammenarbeit

In Kooperation mit der Lebenshilfe Donau-Ries e. V. veranstalteten Studierende der FakS 2 in Wohnheimen der Lebenshilfe Donau-Ries e. V. in Nördlingen offene Angebote für Menschen mit Behinderung.

Das steht auf dem Programm:
11.01.20 Winterlandschaft mit Sockenschneemännern18.01.20 Wir backen gemeinsam Pizza 25.01.20 Gestalten einer Faschingsfeier 01.02.20 Bayerisches Fest 08.02.20 Faschingstag 15.02.20 Sockenpuppentheater.

So konnten Bewohner der Wohnheime der Lebenshilfe u.a. mit einer Gruppe Studierenden am 08.02.20 Fasching feiern. Neben Bastelangeboten wurde getanzt und zum krönenden Abschluss des Tages tanzten Mädchen der Faschingsgarde Wemding. Auch die Schulleiterin der FakS Maria Stern Dr. Sigrid Christeiner nahm mit viel Freude an dem Angebot teil – und so tanzten alle gemeinsam sogar das Fliegerlied.

Workshop Suchtprävention

Stefan Graßl, Diplom-Sozialpädagoge, Präventionsfachkraft am LRA Donau-Ries und Leiter des AK Suchtprävention, veranstaltete im Sinne der Multiplikatorenschulung mit interessierten zukünftigen Erzieherinnen am 16.12.2019 einen Workshop zur Suchtprävention. Auf Grund der vielfältigen Arbeitsfelder einer pädagogischen Fachkraft ist es durchaus möglich mit der Suchtproblematik im Berufsleben konfrontiert zu werden, sei es im Bereich der stationären Jugendhilfe, im Behindertenbereich, bei der Arbeit mit psychisch Kranken oder auch in klassischen Einrichtungen wie Krippe, Kindergarten oder Hort, wo sie auf suchtbelastete Eltern treffen. Herr Graßl stellte dar, wie wichtig das Bewusstsein über die eigene Haltung, das Fachwissen, Kenntnisse über Hilfsmöglichkeiten und ein Präventionskonzept sind. Auf die für Jugendliche besonders interessanten legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin sowie das viel diskutierte Cannabis wurde im Besonderen eingegangen.

Studierende informieren sich auf der ConSozial

Am 07.11.19 besuchte die Klasse OptiPrax 2 der FakS Nördlingen gemeinsam mit Herrn Freudhöfer, Herrn Stehmann und Herrn Huslig-Haupt die ConSozial auf dem Messegelände in Nürnberg. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit um sich über branchenspezifische Produkte, Dienstleistungen, Bildungsangebote und innovative Konzepte zu informieren, im Gespräch mit Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen neue Impulse für die eigene Praxis zu erhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Alles in allem ein rundum gelungener Messebesuch!

Fortbildung: Zusatzqualifikation für PraxismentorInnen

Neue Fortbildungsveranstaltung an der FakS Nördlingen jeweils von 9 bis 16.30 Uhr mit den Referenten Stefan Paetzholdt-Hofner, Dipl. Sozialpädagoge (FH), und Irene S. Lederle, Rechtsanwältin. Schwerpunktthema ist die Praktikantenanleitung.

Modul 1: 01./02.10.19

Modul 2: 16./17.01.20

Modul 3: 05./06.03.20

Modul 4: 27./28.05.20

Wir trauern um unsere Erzieherpraktikantin Janina Sindel

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen (Psalm 91,11).

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen trauert um Janina Sindel. Plötzlich und für uns alle unfassbar verstarb die junge Erzieherpraktikantin nach einem tragischen Verkehrsunfall. Unser ganzes Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Janina, wir vermissen dich in unserem Kreis. Du warst ein so hilfsbereiter und warmherziger Mensch. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Deine Mitstudierenden, LehrerInnen und die Schulleitung.

Special: Unsere schönsten Erlebnisse während der Auslandspraktika 2019

Auslandspraktikum Spanien 25.10.2019 – 23.11.2019. Das Highlight schlecht hin war die Kirche Sagrada Familia, die von unserer Wohnung nur zehn Minuten entfernt war. Wir alle waren von der Schönheit dieses Bauwerks beeindruckt. Besonders erwähnenswert sind die detailreichen Fassaden, welche die Weihnachts- und Passionsgeschichte zeigen. Auch das Licht, welches durch die Fenster ins Innere der Sagrada Familia strömte, gab eine ganz tolle Stimmung und lud zum Verweilen ein.
Ein weiteres Highlight des Auslandspraktikums waren die vielen Ausflüge im Kindergarten. Nach der Brotzeit am Morgen machten wir uns meistens auf den Weg zu einem Spielplatz in der Stadt oder an den Strand, welcher nur zehn Minuten von unserer Einrichtung entfernt war. Dies war für uns alle eine tolle und abwechslungsreiche Erfahrung, da sowohl die Kinder als auch wir als Praktikantinnen die Umgebung besser kennenlernen konnte.
Nach der Arbeit trafen wir uns oft am Strand und ließen dort den Tag ausklingen. Das beruhigende Meerrauschen und der Blick in den wunderschön abendrot gefärbten Horizont, gaben uns die Möglichkeit unsere Gedanken und Erfahrungen, die wir über den Tag eingefangen haben, zu reflektieren und auszutauschen.

Auslandspraktikum Irland 25.10.2019 – 23.11.2019. Einer unserer eindrücklichsten Momente im Auslandspraktikum in Irland war der Cliffwalk von Greystones nach Bray. Die Wanderung entlang der Klippen, mit Blick auf das Meer, war einmalig.
Ein weiteres Highlight stellte die irische Hauptstadt Dublin mit den zahlreichen Straßenmusikanten dar. Außerdem fiel uns der extravagante Weihnachtsschmuck auf, der schon viel früher als bei uns die Straßen beleuchtet.
Auch die weltberühmten Cliffs of Moher beeindruckten uns durch den atemberaubenden Ausblick. Außerdem gefiel uns das irische Schulsystem mit ihrer wertschätzenden und liebevollen Art.
Wir würden das Land auf jeden Fall noch einmal besuchen, vor allem wegen der Aufgeschlossenheit und der freundlichen Art der irischen Menschen.
Im Bild: Die Schulleiterin der St. Laurence’s National School Carol Mooney mit Stellvertreterin, sowie die Schulleiterin der Fachakademie Frau Dr. Christeiner und die Koordinatorin des Auslandspraktikums Elke List.

Auslandspraktikum Österreich 25.10.2019 – 23.11.2019. Unser Auslandspraktikum in Linz war interessant und spannend, aber auch anstrengend (ganztags arbeiten und dann noch einkaufen und kochen). Wir waren sehr angenehm überrascht und auch stolz, dass die deutsche Erzieherausbildung in Österreich so gelobt wird. Die Hortpädagogik kannten wir bisher nicht und die Hausaufgabenbegleitung war teilweise schon herausfordernd. Die Gruppenaktivtäten außerhalb der Arbeitszeit haben uns allen Spaß gemacht, darunter einen gemeinsame Reise nach Wien und ein Ausflug auf den Pöstlingberg. Mehr Informationen zu den Auslandspraktika finden Sie unter der Rubrik Zusatzangebote.

Informationstag lockt viele Besucher an die FakS

Auch in diesem Herbst öffnete die Fachakademie wieder ihre Pforten für interessierte BesucherInnen. Und die kamen zahlreich! Es gab aber auch viel zu entdecken in den Räumen der FakS: Studierende und Lehrkräfte standen Rede und Antwort, die Schulleitungen führte vor Ort Bewerbungsgespräche, in Vorträgen und Präsentationen bekamen die Besucher einen umfassenden Überblick über die angebotenen Inhalte und die Schwerpunkte an der FakS. Um viele Erkenntnisse reicher und gestärkt nach einem alkoholfreien Getränk an der Cocktailbar verließen die Besucher an diesem Tag die FakS.

News

30/09
2019

Große Ehre für die FakS

Gütesiegel „Geprüfte Unterrichtsqualität“

Die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern nahm als Pilotschule teil am Projekt „Streck Deine Hand aus“ des Schulwerks der Diözese Augsburg. Der innovative Lehrgang zur Unterrichtsentwicklung auf der Basis der Hattie-Studie, wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Klaus Zierer, Universität Augsburg, umfasste acht Module, verteilt auf insgesamt sechs umfangreiche Fortbildungsveranstaltungen, und erstreckte sich über insgesamt eineinhalb Jahre. Das Ergebnis: Die FakS Nördlingen ist Vorreiter! Sie bekam jetzt neben drei weiteren Schulen das Gütesiegel „Geprüfte Unterrichtsqualität“ verliehen.

12/09
2019

Stadtmauerfest Nördlingen

Besucherandrang auf der Spielstraße der FakS

Die von der FakS organisierte Spielstraße mit Kinderschminken, Kasperletheater und jeder Menge lustiger Aktivitäten rund um die Geschichte Nördlingens erfreute sich auch in diesem Jahr wieder enormer Beliebtheit bei Groß und Klein. Lehrkräfte und Studierende begeisterten mit ihrem vielfältigen Angebot, so dass sich v. a. am Samstag bei Sonnenschein lange Schlangen vor den Spielstationen bildeten.

07/08
2019

Sozialpädagogisches Seminar

Abschlussfeier SPS 2019

52 Erzieherpraktikant/innen feierten am 22.07.19 ihren Kinderpflegeabschluss im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung im Pfarrzentrum St. Salvator.

Sich bei aller Professionalität immer wieder von kindlicher Phantasie zum Weiterträumen inspirieren zu lassen, dafür stand das Symbol „Seifenblasen“, das in Andacht und Abschlussfeier thematisiert wurde.

29/07
2019

Zwei Ausbildungswege

Abschlussfeier BP/ OptiPrax 2019

Insgesamt 79 Absolventinnen und Absolventen aus zwei Ausbildungswegen kann die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen dieses Jahr zu ihrem erfolgreichen Abschluss gratulieren.

55 ehemalige Studierende absolvierten die Ausbildung auf traditionellem Weg. Zudem konnte dieses Jahr der erste Jahrgang des Modell­versuchs OptiPrax verabschiedet werden.

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Im Bild: Ehrung der Besten

13/07
2019

Lohn für Engagement

Director’s Lunch 07/19

Schulwerksdirektor Peter Kosak lädt zum „Director’s Lunch“: Ein Foodtruck bezieht vor der FakS Stellung und serviert leckeres Edel-Fastfood. Zwei Stunden besteht die Gelegenheit, mit dem Chef ins Gespräch zu kommen.

Zweimal im Jahr zeichnet Direktor Peter Kosak auf diese Weise eine der Schulwerksschulen für ihr Engagement in der Schulentwicklung aus. Im Juli durfte sich die FakS über diese Auszeichnung freuen.

13/07
2019

Besinnungstage

Berufen sein

Prophetie hat viele Gesichter: Ermutigung und Begleitung (Debora), Freude und Begeisterung (Mirjam), Protest und Ermahnung (Jeremia), Poesie und Vision (Jesaia) sind nur einige davon.

Die beiden Besinnungstage in FakS und OptiPrax fanden in diesem Jahr erstmals in der Akademie Wallerstein statt. Die Studierenden lernten in Arbeitsgruppen je einen von vier alttestamentlichen Propheten kennen. Im Wechsel von Besinnung und kreativer Gestaltung näherten sie sich der Frage nach der eigenen Berufung an.

22/05
2019

Musical 2019

Asyl im Bienenstock

Alle im Bienenstock arbeiten emsig und das Honigwirtschaftsjahr verspricht außerordentliche Erträge. Da kommen eines Tages einige fremde Bienen an und bitten eingelassen zu werden …

Mehr als 100 Studierende der FakS verzauberten das Publikum am 10.05.19 mit kreativen Kostümen und Kulissen, mitreißenden Gesangseinlagen und atemberaubenden Inszenierungen. Dabei jagte ein Highlight das nächste: vom kunterbunten Treiben über jazzige Rat-Pack-Einlagen verschiedenster Bienen bis zu einer überragenden Darstellung der Inklusion!

13/05
2019

Nördlingens schönster Schultag

Stabenfest 05/19

Einer Tradition aus dem 15. Jht. folgend, huldigen Kinder aus den örtlichen Kindergärten und Schulen am Stabenfest dem Rat der Stadt.

Dr. Sigrid Christeiner wohnte als Honoratiorin der feierlichen Handlung am Marktplatz bei.

Gemeinsam zog man auf die Kaiserwiese, wo im Festzelt der Festakt für die Honoratior/innen bei Stabenwürsten und Käse ausklang.

Musical 05/2019
„Asyl im Bienenstock

In einem Bienenstock verläuft das Leben der Bienen so wie immer: Alle arbeiten emsig und das Honigwirtschaftsjahr verspricht außerordentliche Erträge. Da kommen eines Tages einige fremde Bienen an und bitten, eingelassen zu werden. Sie möchten bei ihnen wohnen, da in ihrem eigenen Stock ein Krieg ausgebrochen ist. Gern nimmt man die Fremden auf.

Als jedoch ein zweites Mal Bienen um Einlass bitten und dann auch noch ein drittes Mal, und als plötzlich ein Schwarm angeflogen kommt, gibt es Probleme. Das Bienenvolk spaltet sich in zwei Lager. Beinahe wäre es auch hier zu einer harten Auseinandersetzung gekommen, wenn man nicht einen klugen Gedanken gehabt hätte … Das Musical 2020 kann leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Wir freuen uns auf eine Aufführung im nächsten Jahr!